Kopfsache: Zuhause wie auswärts spielen

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Neuzugang Devin Gibson soll gegen Ludwigsburg zum Einsatz kommen.

Frankfurt – Nach zuletzt vier Siegen in der Ferne und dem schwachen Auftritt bei der 44:49-Heimniederlage gegen die Artland Dragons, wollen die Frankfurt Skyliners am Sonntag wieder auf eigenem Parkett zu Punkten kommen.

Ich werde dem Team vor dem Spiel sagen, dass wir gar nicht in Frankfurt spielen“, scherzte Skyliners-Trainer Muli Katzurin vor der Partie am heutigen Sonntag, 17 Uhr, in der Fraport-Arena, ob der Auswärtsstärke seiner Mannschaft. In der Partie gegen Ludwigsburg wird auch Neuzugang Devin Gibson zum Einsatz kommen: „Devin hatte eigentlich erst ein komplettes Training mit dem Team, davor ging es nur um Taktik. Er hat sich bislang sehr gut gezeigt und ich hoffe, dass er uns beim Spiel am Sonntag für einige Minuten helfen kann. Er ist ein junger Spieler voller Energie. Er bringt dem Team Tempo und individuelle Qualitäten. Dazu hat er den Enthusiasmus eines jungen Spielers, der die Gelegenheit beim Schopfe packen will“, berichtet Katzurin, dessen Team Tabellenplatz zwölf belegt.

Unklar ist noch, ob der am Blinddarm operierte Tim Ohlbrecht am Sonntag ins Geschehen eingreifen kann. Fragezeichen gibt es auch bei Jimmy McKinney, der beim Spiel gegen Gießen einen Pferdekuss auf den Oberschenkel erlitt.

Der aktuelle Tabellenstand der Ludwigsburger (Platz 15), die am Donnerstagabend in Berlin mit 69:88 verloren, täuscht, meint der Trainer: „Ludwigsburg ist ein sehr erfahrenes Team mit einer guten Balance aus sehr physischen Spielern unter dem Korb, sehr smarten Aufbauspielern und guten Schützen von außen.“ Ludwigburg lasse viel über ihre großen Spieler laufen und versuche viele Isolationen zu schaffen, um es dann Eins-gegen-Eins zu versuchen, hat Katzurin analysiert.

Skyliners-Sportdirektor Kamil Novak jedenfalls zollt der Anhängerschaft großen Respekt: „Ich kann nur sagen, dass ich sehr froh bin, dass die Fans auch bei den Auswärtsspielen, egal wo, immer so zahlreich dabei sind und das Team unterstützen. Ich hoffe, dass wir ihnen am Sonntag nun wieder einen Heimsieg schenken können.“

Vor allem wollen die Zuschauer in der Fraport-Arena eine größere Punktausbeute sehen. So wenige Punkte wie bei der 44:49- Heimspielniederlage gegen die Artland Dragons aus Quakenbrück gab es in der Basketball-Bundesliga nur selten. nkö

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