Die Konstante im Umbruch

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Marius Nolte im Playoffspiel gegen Ludwigsburg.

Frankfurt – Ein neuer Namensgeber, ein neuer Trainer, ein neuer Kapitän und ein fast komplett neues Team – die Fraport Skyliners haben in der Sommerpause einen Umbruch gemeistert und starten am Montag, 3. Oktober, in die neue Basketball-Saison. Von Norman Körtge

Blicken auf die neue Basketball-Saison: Trainer Muli Katzurin (von links), Geschäftsführer Gunnar Wöbke und Sportdirektor Kamil Novak.

Marius Nolte ist so etwas wie die Konstante. Zwar spielt der Centerspieler auch erst seit Mitte 2009 am Main, doch mit seinen 30 Jahren gehört er zu den Routiniers im jungen Team von Trainer Muli Katzurin. Überraschend war es deshalb nicht, dass Nolte Anfang dieser Woche zum Team-Kapitän ernannt worden ist und damit Nachfolger von Pascal Roller wird. Der Sympathieträger hatte seine Karriere mit der vergangenen Saison beendet.Mit „Kampf und Teamgeist“ möchte Nolte an Skyliners-Grundsätze anknüpfen und vor allem von den jungen Spielern fordert der 2,06-Meter-Mann vollen Einsatz und hohe Intensität. „Auch wenn es abgedroschen klingt: Wir dürfen erst einmal nur von Spiel zu Spiel denken“, sagt Nolte, der versucht, das Thema Playoffs derzeit auszublenden: "Das ist noch so weit weg“, winkt der Center ab.

Canyoning, um Zusammenhalt zu stärken

Realistische Chancen auf die Playoffs sieht jedenfalls Skyliners-Geschäftsführer Gunnar Wöbke. Aber auch er schränkt ein: „Ein Selbstläufer wird das nicht.“ Vielmehr spricht er von „einer sportlich interessanten Saison“, die für die Frankfurter am Montag, 3. Oktober, mit einem Heimspiel um 17 Uhr gegen Oldenburg beginnt. Einig sind sich Wöbke und auch Trainer Katzurin, dass das Team noch Zeit benötigt, um sich zu entwickeln. Zwar habe eine actionreiche Canonying-Tour in der Nähe des Gardasees sehr zum Zusammengehörigkeitsgefühl beigetragen, doch auf dem Platz hakt es an einigen Stellen noch. Vor allem in der Defensive. Da fehle seinen Spielern noch die notwendige Härte, bescheinigte Katzurin seinem Team nach den Vorbereitungsspielen.

Fehlen wird den Skyliners zu Saisonbeginn auf jeden Fall der verletzte Forward Jermareo Davidson. „Er sollte eine wichtige Rolle spielen“, sagt Sportdirektor Kamil Novak über den Neuzugang, der erst in dieser Woche mit dem Lauftraining begonnen hat.

Zu den bekannten Neuzugängen bei den Frankfurtern gehören die beiden deutschen Nationalspieler Tim Ohlbrecht und Johannes Herber. Große Hoffnung legt Novak auch in den US-Aufbauspieler Michael Thompson, der erst einmal bis Jahresende an die Skyliners gebunden ist.

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