J.P. Morgan-Lauf mit 71.700 Teilnehmern

Frankfurt wird wieder zur Jogging-Hauptstadt

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Frankfurt bewegt die Massen: Die J. P. Morgan Corporate Challenge ist der größte Firmenlauf der Welt.

Frankfurt – Jetzt werden nach Feierabend wieder die Laufschuhe geschnürt. Hier geht´s nicht um die schnellste Zeit, sondern um das Zusammengehörigkeitsgefühl. Über 71.700 Läufer aus über 2780 Unternehmen haben sich diesmal zur J. P. Morgan Corporate Challenge am 11. Juni angemeldet. Von Dirk Beutel

Das ist zwar kein neuer Rekord, trotzdem ist der Firmenlauf in Frankfurt der größte seiner Art auf der Welt. Frankfurt bewegt die Massen: Die drei größten Teams sind in diesem Jahr übrigens die Deutsche Bahn mit 1510 Läufern, die Deutsche Lufthansa mit 1414 und die Deutsche Bank mit 1308. Wie in den vergangenen acht Jahren zuvor werden wieder junge behinderte Sportler in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sporthilfe gefördert. Die Läufer spenden ihr Startgeld in Höhe von 1,80 Euro, J.P. Morgan gibt die gleiche Summe in den Pott. Zusammengekommen sind 258.000 Euro. „Diese Zahlen sprechen eine überzeugende Sprache“, sagt J.P.-Morgan-Deutschlandchef Martin Wiesmann, der auch in diesem Jahr an den Start gehen wird.

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Ebenfalls ein bekanntes Gesicht an der Startlinie wird Kufen-Star Katarina Witt sein. Die mehrmalige Welt- und Olympiasiegerin im Eiskunstlauf gibt zum dritten Mal den Startschuss für die 5,6 Kilometer lange Strecke ab. Sie ist außerdem eine von fünf Botschaftern des Firmenlaufs, zu denen auch Rodelolympiasieger Georg Hackl, der olympische Silbermedaillengewinner im Zehnkampf, Frank Busemann, Eintracht-Frankfurt-Vorstandsmitglied, Axel Hellmann und die ehemalige Weltmeisterin im Speerwurf, Steffi Nerius gehören.

Alle fünf Promi-Sportler übernehmen eine Patenschaft für eines der fünf Leuchtturmprojekte für junge Sportler mit Behinderung. Darunter die Nachwuchs-Eliteförderung im Gehörlosensport und die Eintracht-Challenge mit den Flying Bananas, die behinderte Kinder an das Trampolinturnen heranführen.

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