Zittern ums Saisonziel

Und jetzt kommt Berlin! Wieder Personalsorgen bei den Skyliners

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Jacob Burtschi ist zu den Skyliners zurückgekehrt und soll den Kader stärken.

Frankfurt  – Die Frankfurt Skyliners  haben in der Tabelle ihren Playoff-Platz verloren. Auch Personalprobleme sorgen für Turbulenzen im Team. Vor dem Heimspiel am Sonntag gegen Tabellenführer Berlin gibt es jedoch eine Überraschung in Sachen Kaderplanung. Von Fabienne Seibel

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Skyliners seit zwei Jahren wieder komplett

Der ehemalige Frankfurter Spieler Jacob Burtschi  ist ins Team der Skyliners zurückgekehrt. Der 30-Jährige beendete in der vergangenen Saison wegen anhaltender gesundheitlicher Probleme seine Basketball-Karriere.
Nun wurde er zunächst für einen Monat wieder bei den Frankfurtern verpflichtet und soll den durch die Verletzungen von Justin Cobbs und Danilo Barthel  geschrumpften Kader stärken. Skyliners Trainer Gordon Herbert zur Verpflichtung von Burtschi: „Ich freue mich sehr, dass wir ihn zu diesem Zeitpunkt zurückholen können. Er ist nicht nur ein sehr guter Basketballspieler, er bringt auch viele Dinge mit, die man nicht sofort sieht. Dazu zähle ich Führungsqualitäten und eine sehr gute Arbeitseinstellung.“ Burtschi erklärt: „Ich habe nach der letzten Saison eine Auszeit genommen, um mich körperlich wieder fit zu machen. Aber auch der Kopf hat nach der Verletzung und der Operation eine Pause gebraucht. Es hat dann aber doch wieder gekribbelt.“

Barthel muss vor allem ersetzt werden

Seit dem Spiel gegen Göttingen  am vergangenen Wochenende ist klar, dass die Skyliners vor allem den verletzten Barthel ersetzen müssen, wenn sie weiterhin beim Kampf um die Playoffs mitmischen wollen. Nach der 62:74-Niederlage gegen Göttingen zeigte sich Herbert verärgert: „Ich war sehr enttäuscht von meinem Team. Mit zwei Ausfällen müssen wir dennoch ein besseres Team sein, als wir es gegen Göttingen waren.“

Ohne ihre Top-Spieler und zugleich Punktelieferanten Cobbs und Barthel werden die Frankfurter beim Heimspiel am Sonntag (17 Uhr) jedoch kaum eine Chance gegen den Tabellenersten und mehrfachen Meister Alba Berlin  haben. Spielbestimmende Persönlichkeiten fehlen dem Kader. Die Hauptstadt-Basketballer sind in dieser Saison bisher nur einmal als Verlierer vom Feld gegangen.

Berlin bringt die zweitbeste Defensive der Liga mit

Das Team von Trainer Sasa Obradovic  spielt, statistisch gesehen, die zweitbeste Verteidigung der Liga und lässt durchschnittlich nur 72 Punkte pro Spiel zu. Und auch in der Offensive zeigen sich die Berliner stark, aus denen der 2,03 Meter große Center Jamel McLean  mit durchschnittlich 14,6 Punkten pro Spiel heraussticht. Herbert warnt: „Berlin gehört mit München und Bamberg zu den besten Teams der Liga. Alle drei spielen sehr physisch und engagiert. Gegen diese Teams darf man keine einfachen Punkte erlauben. Ich erwarte von uns, dass wir mit guter Einstellung in das Spiel gehen.“ Da die Skyliners durch die Niederlage gegen Göttingen wieder von ihrem Playoff-Platz gerutscht sind und als nächster Gegner der Tabellenführer Alba Berlin ansteht, laufen die Frankfurter Gefahr, das angestrebte Saisonziel wieder nicht zu erreichen.

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