Jetzt gilt‘s für die Eintracht: Weiter ungeschlagen bleiben

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Damals schöpfte die Eintracht dank Martin Fenin wieder Hoffnung: Der Tscheche köpft in der vergangenen Bundesliga-Saison das 1:1 gegen Werder Bremen. Jetzt hätte Coach Armin Veh nichts dagegen, wenn Fenin einen anderen Club finden würde.

Frankfurt – Am Sonntag (13.30 Uhr) fängt für die Eintracht die Zweite Liga erst so richtig an. Warum? Weil am Sonntag der SC Paderborn der Gegner ist. Das ist zwar kein großer Name, aber eine grundsolide Mannschaft. Von Peppi Schmidt

„Das sind die Spiele, die wir gewinnen müssen“, sagt Mittelfeldspieler Sebastian Rode, „in diesen Spielen entscheidet sich am Ende, wer aufsteigt.“ Soll heißen: Die Spitzenmannschaften werden sich untereinander womöglich neutralisieren und sich gegenseitig die Punkte wegnehmen. Wer dann gegen die „Kleinen“ die wenigsten Punkte liegen lässt, wird sich durchsetzen.

Gegen die Topteams hat die Eintracht gute Ergebnisse erzielt, ist noch immer ungeschlagen. „Mit dem Abschneiden bin ich zufrieden, mit den Leistungen noch nicht“, sagt Trainer Armin Veh. Zu sehr hatte die Leistungskurve geschwankt, zwischen sehr guten Halbzeiten wie in Fürth, Braunschweig und gegen den FSV und ganz schwachen Phasen wie gegen Düsseldorf oder St. Pauli. „Es fehlt noch die Konstanz“, sagt der Trainer, „aber die kann bei der neu zusammengestellten Mannschaft auch noch nicht da sein.“ Gegen Paderborn kann Veh auf seine Stammformation zurückgreifen, der zuletzt gesperrte Alexander Meier wird wahrscheinlich für Ümit Korkmaz ins Team zurückkehren.

Zwei Spieler will Armin Veh noch kaufen

Auch nach dem Spiel gegen Paderborn wird es spannend bleiben bis zum kommenden Mittwoch. Dann endet die sommerliche Transferperiode. Und die Eintracht will sich noch einmal verstärken. Der Trainer lässt keine Zweifel daran, dass er noch zwei neue Spieler haben will. „Ich halte es für absolut notwendig, dass wir noch einen Innenverteidiger und einen Stoßstürmer holen, damit wir unsere Ziele auch erreichen können“, sagt Veh, wohl wissend, dass der Klub finanziell nicht auf Rosen gebettet ist und Aufsichtsrat sowie Vorstand Verkäufe statt Einkäufe vorgegeben haben.

Priorität auf dem Wunschzettel des Trainers hat ein großgewachsener Stürmer mit ausgeprägter Kopfballstärke. Nach wie vor gilt der 30 Jahre alte Rob Friend von Hertha BSC Berlin als Favorit. „Ein guter Typ“, sagt Veh. Der 1,95 Meter große kanadische Nationalspieler hat für Borussia Mönchengladbach 83 Bundesligaspiele absolviert, dabei 28 Treffer erzielt. Für Hertha hat er in der letzten Saison 24 Spiele in der Zweiten Liga gemacht, dabei fünf Tore geschossen. Im Gegenzug hätte Veh nichts dagegen, wenn Martin Fenin an einen anderen Klub abgegeben werden könnte.

Eintracht: Nikolov - Jung, Anderson, Schildenfeld, Djakpa – Schwegler, Lehmann – Rode, Meier, Köhler – Gekas.

Bank: Kessler - Bell, Schmidt, Matmour, Caio, Korkmaz, Hoffer.

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