Jahresrückblick für den Zweitligist

So lief das Jahr für den Frankfurter FSV

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Nach mehreren Auseinandersetzungen mit Edmond Kapllani (rechts) wurde der FSV-Stürmer für vier Spiele suspendiert.

Frankfurt - 2013 war ein spannendes Jahr für den FSV Frankfurt. Der Zweitligist  war ganz oben, musste aber in der zweiten Jahres-hälfte einige Rückschläge hinnehmen. Am Ende der Saison 2012/13 stand der FSV auf dem vierten Platz. In der neuen Saison läuft’s nicht ganz so gut. Von Manfred Schäfer 

Januar:  Der FSV startet mit einem guten vierten Platz beim Frankfurter Hallenturnier ins neue Jahr. Im Spiel um den dritten Platz unterlag man der Eintracht 3:5. Wermutstropfen: Der beste Torschütze der Vorrunde, Edmond Kapllani, zog sich einen Anriss des Kreuzbandes zu. In einem zehntägigen Trainingslager in Lara (Türkei) bereitete man sich auf die neue Saison vor.

Februar:  Ein durchwachsener Monat. Der Start ins neue Jahr ging beim 0:2 gegen Ingolstadt mit Ex-Trainer Tomas Oral in die Hose. Es folgte ein 2:0 in Aue bei dichtem Schneetreiben und ein 1:0 gegen Cottbus. Ernüchterung nach dem 0:3 auf St. Pauli. Von Aufstieg sprach keiner mehr.

März: Der März begann mit einem 1:1 im Spiel Klandt gegen Köln. Der FSV-Torhüter hielt den Punkt fest. Es folgte ein tolles 6:1 gegen Aalen. Dumm, das 0:3 in Paderborn. Der FSV war die bessere Mannschaft, Leckie vergab zwei Meter vorm leeren Tor und die Punkte waren weg. Danach aber wieder ein tolles 3:0 gegen Union Berlin. Geht da noch was mit dem Aufstieg?

April: Nach einem sensationellen April konnte die Antwort nur ja lauten. Zwar reichte es gegen Duisburg nur zu einem 1:1, aber Regensburg (4:1), 1860 München (2:1) und Dynamo Dresden (3:1) wurden besiegt. Vorm Spiel in Kaiserslautern betrug der Rückstand auf die Lauterer als Dritter nur noch zwei Punkte.

Mai: Mit einem Sieg in Lautern wäre der Sprung auf den Relegationsplatz gelungen. Es hat nicht gereicht. Drei Tore kurz vor der Pause sorgten für die Entscheidung. Nach dem 1:4 war es vorbei. Es folgten noch ein 2:1 gegen Bochum und ein 2:2 bei Aufsteiger Braunschweig. Am Ende stand die beste Saison des FSV in der zweiten Liga. Platz vier und 54 Punkte. Eine hohe Bürde für die neue Saison.

Juni: Konnte man dem gerecht werden? Zum Glück erwartete niemand beim FSV eine Wiederholung. Schließlich verlor man wichtige Spieler, wie Stark, Gaus und Verhoek. Am 13. Juni war Trainingsstart und der erste Rückschlag kam im Kurz-Trainingslager in Schärding beim 0:3 gegen den österreichischen Erstligisten SV Ried.

Juli: In einem zehntägigen Trainingslager in Bad Kreuznach bereitete man sich auf die neue Saison vor. Aber schon hier gab’s Verletzungsprobleme. Vor allem Zafer Yelen fehlte die ganze Zeit. Prompt ging der Saisonstart in die Hose. 0:1 gegen Aufsteiger Karlsruhe und 1:2 bei 1860 München.

August: Zum Glück wurde es im August besser. Das 3:1 nach Verlängerung im Pokal in Rathenow sorgte für Aufwind. Die nächsten beiden Spiele gegen Bochum (1:0) und in Dresden (3:0) mit einem Dreierpack von Kapllani, wurden gewonnen. Es folgten zwei 1:1 gegen die Aufstiegsfavoriten Union Berlin und Greuther Fürth.

September: Trotz einer guten Leistung verlor der FSV 1:2 auf St. Pauli, fegte dann aber Ingolstadt 4:1 weg. Leichter Knackpunkt: Das 0:2 im Pokal erneut gegen Ingolstadt, drei Tage später. Auch nach dem 0:0 in Düsseldorf war die Welt noch in Ordnung.

Oktober: Die erste Hälfte beim Spiel gegen Aue war die wohl beste des FSV in der Zweiten Liga (3:0). Es folgte eine grottenschlechte zweite Halbzeit, aber noch ein 3:1. Gleichzeitig aber ein Knackpunkt. Danach gab’s ein 2:4 in Paderborn und ein mäßiges 0:0 gegen Aalen mit einem ersten Elfmeterärger zwischen Kapllani und Yelen, der dann verschoss.

November: Der Abwärtstrend setzte sich fort. 0:2 in Sandhausen und 0:4 gegen Kaiserslautern. In Cottbus hätte die Wende zum Guten folgen können. Der FSV gewann 4:1 aber erneut Elfmeterärger mit Kapllani. Das gipfelte in einer vereinsinternen Sperre für den Albaner von vier Spielen.

Dezember: Ohne den besten Torschützen (bis dahin sieben Tore) gab’s zwei 0:2-Pleiten. Die in Köln konnte man ja noch verkraften, aber die gegen Bielefeld tat weh. Auf Wunsch der Mannschaft wurde die Suspendierung von Stürmer Kapllani aufgehoben. Es folgten ein 3:3 beim Karlsruher SC, nach einem 0:3-Pausenrückstand und ein 2:2 gegen 1860 München.

Am 3. Januar ist wieder Trainingsstart. Man wird wohl die ganze Saison gegen den Abstieg spielen.

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