Abstieg damit fix?

Neun Punkte Abzug für FSV: Einspruch gescheitert

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Der FSV Frankfurt ist derzeit nicht mit besten Finanzpolstern ausgestattet. 

Frankfurt - Der finanziell klamme Drittligist FSV Frankfurt ist nach seinem Insolvenzantrag vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit einem Abzug von neun Punkten belegt worden. Wie der Club am Donnerstag mitteilte, hat der Spielausschuss des DFB den Einspruch dagegen abgewiesen. 

Grund für den Punktabzug ist der Insolvenzantrag des FSV. Den Zweitliga-Absteiger plagt ein Defizit von mehreren Millionen Euro. Daher ist derzeit unklar, ob es für den zahlungsunfähigen Verein in der Regionalliga oder in einer noch tieferen Spielklasse weitergeht. Der aktuelle Spielbetrieb in der 3. Liga ist nach Angaben der Bornheimer nicht gefährdet.

Die Hessen können in nächster Instanz noch Beschwerde beim DFB-Präsidium einlegen. Ob es dazu kommt, ist fraglich. Der FSV weist auch ohne Punktabzug vor den restlichen drei Spielen einen Rückstand von sechs Punkten zu den Nichtabstiegsplätzen auf. Bleibt es bei der Strafe, stünden die Frankfurter mit nunmehr 24 Punkten als Tabellenletzter als erster Absteiger fest.

Bundesligist Darmstadt 98 bereitet sich derweil auf den Abstieg in die Zweite Liga vor. Die Lilien könnten davon sogar profitieren. dpa

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