Ziel sind die Playoffs in der U-16-Bundesliga

Inline-Hockey: Wildsäue und Weiße Wölfe machen gemeinsame Sache

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Zusammen sind sie stark: Die Taunus Wild Hogs aus Friedrichsdorf und die Langen White Wolves spielen gemeinsam in der U-16-Bundesliga.

Friedrichsdorf/Langen – „Wildsäue“ und „Weiße Wölfe“ bilden ein Gespann. Was in der freien Wildbahn undenkbar wäre, ist bei den Inlinehockey-Spielern Realität. Die TSG Friedrichsdorf als Taunus Wild Hogs und die Langen White Wolves treten gemeinsam in der U16-Bundesliga an.

 „Von der Spielgemeinschaft versprechen wir uns, dass die Jungs voneinander lernen und Spaß haben“, sagt Spielertrainer Valentin Nickolai. Das war in der vergangenen Saison anders, als die Spielgemeinschaft aus Friedrichsdorf und Kronberg personell auf dem letzten Loch pfiff. „Kronberg hat nur noch wenige Jugendliche, die am Spielbetrieb teilnehmen wollen. Da haben wir uns entschieden, mit Langen zu kooperieren“, erklärt Nickolai.

Am 9. Mai startet die Saison zu zweit

Zwar hätten die „Wildsäue“ auch ein eigenes Team stellen können, „aber so sind wir auf der sicheren Seite“. Am 9. Mai startet die Saison für die SG Langen / Taunus mit dem Turnier bei den Rhein-Main Patriots. Sechs Mannschaften kämpfen bei acht Vorrundenturnieren um vier Playoff-Plätze. Der Einzug in die Endrunde wäre ein riesiger Erfolg. „Wir wollen die Gegner ärgern und versuchen, den einen oder anderen Punkt einzufahren“, lautet das Ziel des Trainers, der um die erschwerten Trainingsbedingungen weiß. Denn die Wild Hogs verfügen über keine rollsporttaugliche Spielstätte. Trainiert wird in der kleinen Sporthalle in der Peter-Härtling-Schule.

Dort dürfen sich die Spieler zwar auf ihren Rollen bewegen, müssen aber mit leichteren Gummipucks spielen. Ein Ärgernis für die Inliner, die somit auch für ihre Heimspiele längere Fahrten in Kauf nehmen müssen: Die U16 spielt in Langen, das neuformierte Landesliga-Team weicht nach Assenheim aus. Deren Premieren-Saison startete mit zwei Niederlagen.

Friedrichsdorf plant neuen Sportplatz 

Zum Auftakt unterlagen die „Wildsäue“ dem Gastgeber IVA Gentlemans mit 2:3, gegen die Hanau Lobsters gab es eine 1:6-Klatsche. Nickolai bemängelte fehlenden Kampfgeist und unpräzises Passspiel, wollte mit seiner Truppe aber nicht zu hart ins Gericht gehen. „Unser Verein spielt zum ersten Mal alleine in einer Herrenliga und wir sind mit Abstand die unerfahrenste Mannschaft“, sagt der 21-Jährige. Der Kader setzt sich aus Spielern im Alter zwischen 16 und 25 Jahren zusammen, die sich auf diesem Niveau erst etablieren müssen. Doch das Ziel ist klar gesteckt: Die Playoff-Teilnahme. Mittelfristig soll sich auch der Wunsch nach einer eigenen Spielstätte erfüllen. So plant die Stadt Friedrichsdorf den Bau eines Platzes, der für Rollkunstlauf und Inlinehockey genutzt werden kann. Dann hätten die „Wildsäue“ ihre Heimat gefunden. zin

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