Gesa Krause mag Hindernisse

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Gesa Krause läuft manchmal nis zu 150 Kilometer in der Woche.

Frankfurt – Um gleich zwölf Sekunden hat die Frankfurter Hürdenläuferin Gesa Krause beim Diamond-League Meeting in London ihre Bestzeit unterboten. Jetzt darf die 19-Jährige bei der Leichtathletik-WM in Korea starten. Von Norman Körtge

Dass Gesa Krause gut trainiert hatte, wusste die 19-Jährige als sie Anfang August zum Diamond-League Meeting nach London reiste. Doch die Zeit, die nach ihrem Lauf über 3000 Meter Hindernis auf der Anzeigentafel stand, überraschte auch sie selbst: 9:35,97 Minuten. Damit verbesserte die Abiturientin nicht nur den von ihr gehaltenen deutschen Jugendrekord um sagenhafte zwölf Sekunden, sie knackte damit zugleich die Norm für die nächste Woche beginnende Leichtathletik-Weltmeisterschaft im südkoreanischen Daegu. Am Donnerstagmorgen stieg die für dieLG Eintracht startende Läuferin in den Flieger nach Asien.

„Das ist einfach eine tolle Sache und ich freue mich riesig auf die WM“, erzählt Gesa Krause. Siegchancen hat sie bei der WM freilich nicht. Zu stark sind die Läuferinnen aus Afrika. Für die Frankfurterin wäre es deshalb schon ein großer Erfolg, wenn sie es bis in den Endlauf packt. Dann würde Krause bereits zu den besten zwölf Läuferinnen auf der Welt zu gehören.

Gesa Krause denkt aber schon über die WM heraus. Wenn sie nächstes Jahr im Mai genauso schnell läuft wie jüngst, dann wäre sie bei den Olympischen Spiele 2012 in London dabei.

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