Radrennen „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankurt“

Gerald Ciolek fürchtet den Mammolshainer

+
Gerald Ciolek – hier bei der Flandern-Rundfahrt – gilt als einer der Topfavoriten bei „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankurt“.

Region Rhein-Main – Gerald Ciolek  gehört neben Lokalmatador John Degenkolb  zu den Topfavoriten beim Radrennen am 1. Mai. Großen Respekt hat der Sprinter vor den Taunus-Bergen. Von Norman Körtge 

Gleich vier Mal müssen die Rennradfahrer am 1. Mai nach dem Start in Eschborn (zwölf Uhr) auf ihren Schleifen durch den Taunus den berühmt-berüchtigten Mammolshainer Berg  rauf, bevor nach 200 Kilometern endgültig das Ziel am Frankfurter Opernplatz (kurz vor 17 Uhr) angesteuert wird. Und dort möchte Gerald Ciolek als einer der ersten drei Fahrer über die Ziellinie rasen. Die Chancen stehen für den letztjährigen Sieger des Radklassikers Mailand-San Remo  gar nicht so schlecht. Wenn da nicht der steile Mammolshainer Berg wäre. Für einen Sprinter wie den Kölner Ciolek schwieriges Terrain. „Es ist ein extrem selektives und schweres Rennen“, meint der ehemalige U23-Weltmeister. Im Laufe des Rennens werde es darauf ankommen, im Taunus nicht abgehängt zu werden. Er setze darauf, dass seine Kollegen vom südafrikanischen Team MTN-Qhubeka die Attacken mitgehen und er sich fürs Finale schonen kann.

John Degenkolb in guter Form

Lesen Sie außerdem:

Finanzplatz-Urgesteine treten bei Tour de France an

Frankfurter Radprofi John Degenkolb bereitet sich auf neue Saison vor

Beim Ausgang des Rennens möchte aber auch der Frankfurter John Degenkolb ein Wörtchen mitreden. Der Lokalmatador hat am Ostermontag seine ersten Runden durch den Taunus gedreht. Dass er gut in Form ist, beweisen die bisherigen Platzierungen in diesem Jahr.
Mit dem Triumph beim Rennen Gent-Wevelgem setzte Degenkolb ein frühes Ausrufezeichen. Sein eigentlicher Coup sollte aber noch folgen. Bei der Flandern-Rundfahrt fuhr er lange vorne mit und belegte am Ende Rang 15. Die Krönung folgte bei „Hölle des Nordens“, wie der Klassiker Paris-Roubaix  genannt wird. Degenkolb zeigte eine starke Leistung und beendete sein Lieblingsrennen als Zweiter.

Alexander Kristoff auch unter den Favoriten

Die beiden deutschen Topathleten müssen nicht nur sich, sondern auch den Norweger Alexander Kristoff  im Auge behalten. Der Olympia-Dritte von London aus dem russischen Team Katusha  gewann zu Beginn der Klassikersaison Mailand-San Remo. Bei der Flandern-Rundfahrt wurde er Fünfter. Das Favoriten-Quartett unter den 168 gemeldeten Profis komplettiert der Belgier Sep Vanmarcke. Bei der Flandern-Rundfahrt fuhr er auf den dritten Platz und belegte bei Gent-Wevelgem Rang vier.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare