Unser Kollege Patrick Härtel startet zum ersten Mal bei einem Ironman

Es geht immer noch etwas länger

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Patrick Härtel beim Kraichgau Challenge 2011.

Region Rhein-Main – 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen und das alles hintereinander: Diese Herausforderung ist selbst für Sportler etwas Besonderes. Auch für unseren Anzeigen-Disponenten Patrick Härtel, der am 24. Juli zum ersten Mal einen Ironman absolviert. Von Andreas Einbock

Nur drei Jahre hat der 23-jährige Medienkaufmann gebraucht, um sich an diese sportliche Extremleistung heranzutrauen. „Ich bin eigentlich gelernter Fußballer und habe zehn Jahre bei zwei Vereinen gespielt“, sagt Härtel. Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung, nahm er sich 2008 den Marathon in Frankfurt vor. „Da wollte ich unter vier Stunden bleiben, was mir auch gelungen ist. Ich hatte da gedacht, dass es eine größere Herausforderung ist“, sagt Härtel. Als sein erster Ultra-Marathon ein Jahr später über 50 Kilometer auch kein Problem war, musste wieder ein neues sportliches Ziel her.

„Da blieb eigentlich nur noch der Triathlon übrig“, sagt der drahtige Athlet und ergänzt: „Doch ich habe zu diesem Zeitpunkt noch nicht mal 100 Meter richtig Schwimmen können.“ Wie schnell er sich das Kraulschwimmen beigebracht hat, bewies er 2010 beim Challenge Kraichgau und dem Wiesbaden 70.3, als er jeweils nach 5:47 Stunden ins Ziel kam. Härtel: „Es lief jedes Mal besser, als ich befürchtet hatte.“

Klar, dass dies nur mit einem echten Ironman zu steigern ist. „Ich habe mir extra die Trainingsbibel für Triathleten gekauft und mir meinen speziellen Trainingsplan zusammengestellt“, so der Eisenmann. Daran halte er sich seit Dezember. 14 Stunde trainiere er pro Woche, ist dabei 210 Kilometer geschwommen, 1150 Kilometer gelaufen und hat 5300 mit dem Rad zurückgelegt. „Ich vermute, dass das Laufen am Schlimmsten wird“, so Härtel.

Sein Ziel sei es, „gut anzukommen und wenn‘s sehr gut läuft, unter zwölf Stunden zu bleiben.“

Grund zum Jubeln will Patrick Härtel auch in zwei Wochen beim Ironman Frankfurt haben. Foto: nh

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