Punktepolster nach unten

Gegen Würzburg haben die Baskets nichts zu verlieren

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Gegen Bad Homburg war sie, nach Pia Dietrich, die zweitbeste Angreiferin: Anja Stupar (rechts), hier gegen Linn Schüler von den Rutronik Stars Keltern II.

Hofheim/Langen – Um gegen den Tabellensechsten aus Würzburg bestehen zu können, werden die Rhein-Main Baskets wie zuletzt gegen Bad Homburg an ihre Leistungsgrenzen gehen müssen. Der Schlüssel liegt vor allem in einer entschlossenen Defense.

Die „Zauberin“ bei den Gastgebern aus Würzburg ist seit vier Spieltagen die Australierin Kate Gaze. Sie erzielte in ihren durchschnittlich 32 Spielminuten ganze 35 Punkte, also in jeder Minute mehr als einen Punkt. Auf diese Ausbeute kommt die 1,73 Meter große 28-jährige Allround-Spielerin mit vier Dreiern pro Spiel (Trefferquote 53 Prozent). Experten fragen sich längst, warum sie überhaupt in der zweiten und nicht in der ersten Bundesliga spielt. Sie dominiert jetzt eindeutig das Würzburger Spiel. Die vergangenen drei Spiele gewannen die Sharks und erzielten mit Gaze im Schnitt mehr als 80 Punkte pro Spiel in der zweiten Basketball-Bundesliga der Damen.

Dagegen stehen die Rhein-Main Baskets mit ihren bisher erzielten 63 Punkten pro Spiel deutlich im Schatten. Ihre Offense wird daher heute, ab 18 Uhr, im TGW Sportzentrum in Würzburg weniger entscheidend sein als die Defense. Und damit konnten die Baskets in dieser Saison schon so manches Spiel zu ihre Gunsten gestalten.

Wie vergangene Woche gegen Bad Homburg, als die Mannschaft von Trainer Peter Kortmann kurz vor einer Überraschung stand und am Ende nur knapp mit 77:80 unterlag. Von Vorteil ist für die Baskets, dass sie nach unten abgesichert sind und nach oben die Playoffs nicht mehr erreichen können, also ganz entspannt antreten werden.

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Die Würzburgerinnen hingegen müssen alles geben, die Playoffs noch zu erreichen. Dafür brauchen sie unbedingt einen Sieg, um den Anschluss an die mit zwei Siegen mehr auf Rang vier stehenden Weiterstädterinnen noch einholen zu können. Und sicher wollen sie sich für die 64:68-Hinrundenniederlage gegen die Rhein-Main Baskets revanchieren. Es wird schwer für die Baskets, aber ihr Motto lautet: „Wir haben nichts zu verlieren.“ (red)

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