Selbstbewusste Frankfurter treten in Berlin an

Frankfurt Skyliners weiter im Aufwind?

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Nicht nur offensiv stark: Quantez Robertson überzeugt auch mit seiner Reboundarbeit.

Frankfurt – Wenn die Skyliners am Sonntag um 17 Uhr bei Alba Berlin antreten, kommt es zum Duell zweier Mannschaften, die die deutsche Fahne in Europa besonders hoch halten.

Bamberg, Berlin, Frankfurt – so lauten die drei deutschen Teams, die noch in internationalen Wettbewerben aktiv sind. Während Berlin die zweite Runde der Euroleague erreichte, steht Bamberg im Eurocup ebenfalls in Runde zwei, und die Skyliners konnten mit dem Auswärtserfolg bei Boras Basket den Einzug ins Achtelfinale derEuro-Challenge sicherstellen. „Der Sieg in Schweden war wirklich gut für uns. Nicht nur, weil wir dadurch in die zweite Runde der Euro-Challenge eingezogen sind, sondern weil unsere sehr junge Mannschaft mit dem Druck der Situation sehr gut umgegangen ist“, sagt Headcoach Gordon Herbert.

Bislang ungeschlagen steht Berlin mit 13 Siegen in der Bundesliga auf Tabellenplatz eins. Gründe für den starken Lauf des Teams von Trainer Sasa Obradovic gibt es einige. So spielt seine Mannschaft nicht nur die zweitbeste Offensive der Liga und erzielt im Schnitt 89,7 Punkte pro Partie, sondern stellt zeitgleich auch die beste Defensive mit nur 70,3 zugelassenen Punkten. Vor allem Freunde des gepflegten Defensivbasketballs können sich auf die Partie am Sonntag freuen, denn mit 74,1 Punkten gestatteten die Skyliners die drittwenigsten Punkte der Beko-BBL. „Der Sieg gegen Oldenburg war ein guter Orientierungspunkt für uns. Wir haben ein Topteam daheim besiegt. Jetzt spielen wir auswärts gegen ein Topteam, was ungleich schwerer wird. Wir bekommen neue Anhaltspunkte, wo wir genau stehen“, blickt Herbert auf die Partie.

Bei Berlin fällt Hauptspieler aus

Jamel McLean sticht aus der ausgeglichenen Berliner Mannschaft offensiv ein wenig heraus, erzielt im Schnitt 16,2 Punkte und greift sich 7,4 Rebounds. Insgesamt zeichnet sich die Berliner Mannschaft auch durch die gute Rollenverteilung und die Vielseitigkeit der Spieler aus. Beste Beispiele dafür sind Reggie Redding, Alex Renfroe und Clifford Robinson. Ausfallen wird für die Hauptstädter indes Center Jonas Wohlfahrt-Bottermann, der sich beim Spiel gegen Tübingen die Hand brach und rund zehn Wochen pausieren muss.

Die Gründe für den guten Frankfurter Lauf von wettbewerbsübergreifend sieben Siegen in Folge erklärt Gordon Herbert so: „In den letzten Spielen haben wir nur wenige Ballverluste gehabt. Aus Ballverlusten entstehen einfache Punkte für den Gegner. Die Ballkontrolle wird daher auch ein sehr wichtiger Schlüssel gegen Berlin sein. Gleichzeitig haben wir uns auch im Rebounding verbessert. Hier hilft uns, dass wir mit Quantez Robertson auf der Position Zwei und Aaron Doornekamp auf der Drei spielen. Dadurch sind wir physischer und konstanter beim Rebound geworden.“

Das nächste Heimspiel findet am Samstag, 27. Dezember, statt. Um 18.30 Uhr ist die BG Göttingen zu Gast in der Fraport Arena. Karten gibt es über S ((069) 92887619 oder www.fraport-skyliners.de/tickets.

red

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