Football-Derby in der GFL2:

Frankfurt Galaxy will ohne Lewis in Darmstadt siegen

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Quarterback Emanuel Lewis, hier im Heimspiel gegen Jürgen Weigl von den Kirchdorf Wildcats, kann aufgrund einer Spielsperre morgen nicht auflaufen.

Frankfurt – Mit dem Hessen-Derby in Darmstadt biegen die erfolgreichen Footballer der Frankfurt Galaxy langsam und sicher auf die Zielgerade der Hauptrunde ein. Von Uwe Lange

 Als frischgebackener Meister der Zweiten Liga Süd (GFL2) wollen die Footballer der Frankfurt Galaxy im vorletzten Auswärtsspiel (am morgigen Sonntag 16 Uhr in Darmstadt) noch einmal alles geben, um sich dann zum Start der beiden Relegationsspiele gegen den Tabellenletzten aus Liga Eins in optimaler Verfassung zu präsentieren.

Auf gleich zwei ihrer Stars müssen die Galaktischen bei den Diamonds aber verzichten: So fällt der etatmäßige Quarterback Emmanuel Lewis aufgrund einer Sperre für dieses eine Match aus, nachdem er sich in der siegreichen Begegnung in Kirchdorf mit den Schiedsrichtern angelegt hatte, diesen Kampf jedoch verloren geben musste und zum Duschen geschickt wurde.

Im Hinspiel wurde Darmstadt mit 62:0 deklassiert

In Kirchdorf verzichtete das Team von Coach Markus Grahn schon auf seinen Abwehrrecken John Clements, dessen schwere Handverletzung das Saison-Aus befürchten lässt. Auch der zweite Quarterback der Frankfurter Tim Miscovich wird Kirchdorf in schlechter Erinnerung behalten, zog er sich doch bei den Wildcats eine Gehirnerschütterung zu, die sogar einen Krankenhausaufenthalt für eine Nacht zur Beobachtung zu Folge hatte. Doch er bekam das „Go“ der Ärzte, wird starten. Auf ihn ruhen in Darmstadt die Hoffnungen seines Teams, da die heimischen Diamonds noch gegen den Abstieg kämpfen und mit allen Mitteln den „Men in Purple“ Paroli bieten wollen. So ist im Derby volle Konzentration seitens der Frankfurter angesagt, die nach dem klaren Hinspiel-Erfolg von 62:0 natürlich in der Favoritenrolle sind. Sie sollten den angeschlagenen Gegner aber keineswegs unterschätzen.

Den mutmaßlichen Gegner in der Relegation aus der GFL1 sah sich Trainer Markus Grahn vergangenes Wochenende an, als er nach Mannheim zum Spiel der dortigen Rhein-Neckar-Bandits gegen die Franken Knights aus Rothenburg fuhr. Der 23:13-Heimsieg der Banditen lässt die Knights als vermeintlichen Gegner in den Aufstiegsspielen erwarten, die nur noch ein unerwarteter Sieg am letzten Spieltag retten könnte.

Grahn wünscht sich Mannheim für die Relegation

Der treuen Galaxy-Fangemeinde ist dies egal, sie plant schon für beide Spielorte mit günstigen Busfahrten und zahlreicher Unterstützung. Auch der Vorverkauf für das Rückspiel am Sonntag, 4. Oktober (15 Uhr), in Frankfurt am Bornheimer Hang lief schon vielversprechend an, obwohl der Gegner noch nicht feststeht. Ob er denn schon einen Wunschgegner habe, wird Markus Grahn in diesen Tagen dann auch oft gefragt: „Falls wir gegen Mannheim antreten müssten, hätten wir aufgrund der Nähe fast ein zweites Heimspiel durch unsere reisefreudigen Zuschauer. Aber die folgen uns auch nach Rothenburg, die es aufgrund ihres doch recht kleinen Kaders wohl schwer haben werden, der Relegation zu entgehen“, sagt der Coach. So freut sich Grahn zunächst auf das erneute Duell der beiden Silva-Gomez Brüder Sebastian (Frankfurt) und Jhonattan (Darmstadt), die schon im Hinspiel erstmalig als Rivalen das Spielfeld betraten. Sebastian war vor der Saison aus Südhessen zur Galaxy an den Main gewechselt.

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