Nur Jermaine Jones hat überzeugt

So erfolgreich waren Frankfurter Spieler bei der WM

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Jermaine Jones (links) trifft im Spiel gegen Deutschland in der Vorrunde bei diesem Zweikampf auf Benedikt Höwedes. Der aus Bonames stammende US-Boy konnte bei der WM überzeugen.

Frankfurt – Mehrere Spieler der Eintracht und auch ein Kicker des FSV Frankfurt nahmen an der WM teil. Ihr Erfolg blieb überschaubar. Einzig der aus Bonames stammende Jermaine Jones konnte überzeugen. Von Axel Grysczyk 

Auch Spieler, die bei den Frankfurter Clubs unter Vertrag stehen, haben an der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien teilgenommen. Dazu kommt mit Jermaine Jones noch ein echter Frankfurter Bub, auch wenn er das Trikot der USA trug. Der aus Bonames stammende 32-Jährige war auch von der Frankfurter Gruppe der auffälligste Spieler. Mit seinen Leistungen im Mittelfeld der Truppe von Jürgen Klinsmann knüpfte er an alte Stärken an und machte seine letzten Auftritte im Trikot des FC Schalke 04 vergessen. Beim 2:2 der USA gegen Portugal konnte Jones sogar den 1:1-Ausgleich in der 64. Minute erzielen (Endstand 2:2). Für den zuletzt für Besiktas Istanbul kickende Jones, der wegen seines US-amerikanischen Vaters auch für die USA spielberechtigt ist, war die WM wieder ein Schritt nach vorne. Er konnte sich wieder für neue Aufgaben empfehlen.

Ebenfalls sehr erfolgreich verlief die WM für Mathew Leckie vom FSV Frankfurt, auch wenn er bei den Bornheimern nur bis zum 30. Juni unter Vertrag stand und in der neuen Saison für den FC Ingolstadt auflaufen wird. Mit der australischen Mannschaft gelang ihm zwar kein Sieg, aber der Stürmer konnte mit gelungenen Offensivaktionen auf sich aufmerksam machen. Sein FSV-Trainer Benno Möhlmann hatte bereits im EXTRA TIPP gesagt: „Er hätte mal auf mich hören und nicht vor der WM schon woanders unterschreiben sollen. Mathew hat das Zeug in Deutschland in der ersten Liga zu spielen.“ Leckie spielte jeweils von Beginn an und wurde auch nie ausgewechselt. Australien verlor gegen Chile 1:3, gegen Holland 2:3 und gegen Spanien 0:3.

Kein Erfolg für Barnetta und Djakpa

Weniger erfolgreich verlief die WM für Tranquillo Barnetta und Constant Djakpa, beide für Eintracht Frankfurt aktiv. Barnetta saß für die Schweiz die ganze Zeit auf der Bank und wurde auch in keinem Spiel eingewechselt. Die Schweiz schied letztendlich unglück mit 0:1 nach Verlängerung gegen Argentinien aus.

Constant Djakpa hatte seinen großen Auftritt am 14. Juni. In der 75. Minute wurde der Eintracht-Außenverteidiger beim 2:1-Sieg gegen Japan eingewechselt. Das blieb für den 27-Jährigen aber der einzige WM-Auftritt. Die Elfenbeinküste schied denkbar knapp in der Vorrunde aus und musste Griechenland den Vorrang lassen.

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Zur neuen Spielzeit sind noch der für die USA spielende Timothy Chandler und der Japaner Makoto Hasebe zur SGE gewechselt. Chandler kam unter US-Trainer Jürgen Klinsmann zu keinem einzigen Einsatz. Hasebe wurde im Spiel gegen die Elfenbeinküste in der 54. Minute und gegen Griechenland zur Halbzeit ausgewechselt, gegen Kolumbien kam er dann nicht mehr zum Einsatz. Japan scheiterte kläglich in der Vorrunde mit nur einem Punkt abgeschlagen als Tabellenletzter.

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