Frankfurterinnen in Leverkusen

Das zweite Spiel mit neuem Trainer: FFC Frankfurt will tugendhaft punkten

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Guter Start für Matt Ross. Der Interimscoach (links) freut sich mit Torwarttrainer Mario Gross über das 1:0 gegen Sand.

Frankfurt – Zweites Bewährungsspiel für Matt Ross. Der Interimstrainer des 1. FFC Frankfurt kämpft nach dem Abflug von Colin Bell um einen Vertrag als Cheftrainer des Frankfurter Frauenfußball-Bundesligisten. In Leverkusen will er nach dem 2:0 gegen Sand den nächsten Sieg einfahren.

Und jeder Sieg hilft Ross auf dem Weg zum neuen Chefposten. Gewinnt er am Sonntag und dann noch am nächsten Freitag in Essen hat er den Vertrag. Das hat Manager Siggi Dietrich schon versprochen: „Wenn Matt alle drei Spiele vor Weihnachten gewinnt, ist er unser neuer Cheftrainer.

Aber in Leverkusen hat sich der FFC in den vergangenen Jahren immer schwer getan. Trotzdem sagt Ross: „Nach unserem Heimsieg gegen den SC Sand ist es für uns wichtig, die am vergangenen Sonntag gezeigten Tugenden auch in Leverkusen an den Tag zu legen. Mit der Qualität im Pass-Spiel, einer hohen Laufbereitschaft sowie dem Willen, den Ball nach Fehlpässen schnell und aggressiv zurückzuerobern, haben wir gute Chancen, die nächsten drei Punkte im Kampf um die Champions-League-Plätze einzufahren.“

Nach der Pleite von Wolfsburg in Potsdam hat der FFC wieder alle Chancen den zweiten Platz und damit die erneute Qualifikation zur Champions League zu erreichen.

Aber Ross warnt: „Leverkusen verfügt über eine Mischung an erfahrenen Spielerinnen wie Annike Krahn, Lisa Schwab und Kristina Sundov sowie jungen Top-Talenten wie Sharon Beck, Anna Gasper und Rebecca Knaak.“

Manager Siggi Dietrich ist sicher, dass nach dem Abgang von Bell und dem Sieg gegen Sand einiges einfacher wird: „Nachdem wir am letzten Spieltag mit Spielfreude und ebenso großem Erfolgshunger die Handbremse gelöst haben, wollen wir weiter in der Spur bleiben und in Leverkusen den nächsten Dreier nachlegen. Unsere Ausgangsposition im Kampf um die Champions-League-Plätze hat sich wieder verbessert und so gilt es, die Hausaufgaben erst recht mit großer Konsequenz zu erledigen.“ msä

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