Zwischen Hoffen und Bangen

SV Darmstadt 98 startet gegen Sandhausen

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Auf Publikumsliebling Marco Sailer (links) wird es wieder ankommen.

Darmstadt – Nach 21 Jahren ist der SV Darmstadt 98  wieder zurück in der zweiten Fußball-Bundesliga. Am heutigen Sonntag (15.30 Uhr) darf vor heimischer Kulisse gegen den SV Sandhausen gekickt werden. Von Jens Dörr

Und zwar im Merck-Stadion am Böllenfalltor, wie der neue Name der Lilien-Arena lautet. Das Darmstädter Chemie-Unternehmen Merck hat sich die Namensrechte für fünf Jahre gesichert und bringt der Stadt als Stadionbesitzer jährlich 300.000 Euro. Doch bei aller Euphorie: Es wird eine Rückkehr zwischen Hoffen und Bangen. Wer dem Motto „Geld schießt Tore“ folgt, muss für die Lilien Schlimmes befürchten. In dieser Spielzeit fließen allein fünf Millionen Euro an TV-Geld in die Vereinskasse, 4500 Dauerkarten wurden abgesetzt und Hauptsponsor Software AG hat sein Engagement erhöht. Fürs Zweitliga-Personal dürfen nur rund 4,5 Millionen ausgegeben werden. So mancher Wunschkandidat war deshalb nicht realisierbar. Kurz vor dem Saisonstart gab´s zudem personelle Veränderungen: Der erst vor ein paar Wochen verpflichtete Torwart Christian Wetklo verlässt Darmstadt wieder. Über die Gründe haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart. An seine Stelle tritt Patrick Platins von Arminia Bielefeld. Darüber hinaus verstärkt Ronny König von Erzgebirge Aue den Angriff der 98´er.

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