Sonntag 13.30 Uhr: Heimspiel gegen Braunschweig

FSV will mit zwei Neuen an Erfolge anknüpfen

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Neuer beim FSV: Ehsam Haji Safi im Training.

Frankfurt – Die Länderspielpause ist vorbei. Auch für den FSV Frankfurt geht’s am Sonntag (13. 30 Uhr, Frankfurter Volksbank Stadion) in der Zweiten Liga gegen Eintracht Braunschweig weiter. Von Manfred Schäfer

Zwei Siege in Folge, zweimal zu Null, den Bornheimern kam die Pause gar nicht so recht. Allerdings hat sich in der Zeit noch einiges getan. Am letzten Tag der Wechselperiode hat der FSV gleich zweimal auf dem Transfermarkt zugeschlagen.

Für hinten links wurde der iranische Nationalspieler Ehsam Haji Safi verpflichtet. Er soll die Lücke schließen, die der Langzeitverletzte Heinrich Schmidtgal gerissen hat. Allerdings hat Denis Epstein die Position bei den beiden Siegen sehr gut ausgefüllt.

Taiwo Awoniyi soll langsam heran geführt werden

Trainer Tomas Oral hält große Stücke auf den Iraner: „Er hat über 70 Länderspiele und hat bei der WM 2014 in Brasilien gespielt. Er hat jetzt zwar zwei Länderspiele auf dem Buckel, ist aber fit. Er wird auf jeden Fall im Kader stehen.“ Wie man den Trainer kennt, ist es auch gut möglich, dass er sogar in der Startelf steht.

Davon ist der andere Neue noch etwas entfernt. Vom englischen Erstligisten FC Liverpool wurde der nigerianische U20-Nationalspieler Taiwo Awoniyi für ein Jahr ausgeliehen. Oral: „Ich kenne die Scouts von Liverpool aus meiner Zeit in Fulham. Ich bekam einen Anruf und dann ging alles ganz schnell.“

Der Stürmer ist gerade 18 geworden und Oral will ihn langsam heranführen: „Er kommt direkt aus Nigeria und muss sich hier an einiges gewöhnen. Er ist ein großes Talent.“

Außer Schmidtgal sind alle fit

Gegen Braunschweig wird der Coach wohl nicht viel ändern. Außer Schmidtgal ist keiner verletzt. Oral: „Wir können aus dem Vollen schöpfen. Das ist eine gute Situation.“

Aber Braunschweig kommt mit der Empfehlung eines 6:0 gegen den Karlsruher SC nach Frankfurt. Also sicher keine leichte Aufgabe. Mit einem weiteren Sieg könnten sich die Bornheimer erst mal im vorderen Mittelfeld festsetzen.

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