1. FC Köln zu Gast am Bornheimer Hang

Für den FSV Frankfurt geht's noch ums Geld

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Mathew Leckie – hier grätscht er gegen Bielefelds Fabian Klos – wird den FSV verlassen. Er wechselt nach Ingolstadt.

Frankfurt – „Time to say goodbye. . . “ beim FSV Frankfurt. Vorm letzten Zweitligaspiel der Saison am Sonntag, 15. 30 Uhr, gegen den 1. FC Köln werden sieben Spieler verabschiedet, die den Verein verlassen. Von Manfred Schäfer

Gegen Köln geht’s für beide Klubs um nichts mehr. Die Gäste sind längst wieder in die erste Liga aufgestiegen, und die Bornheimer haben vor einer Woche durch das 0:0 in Bielefeld den Klassenerhalt perfekt gemacht. Immerhin werden 12.500 Zuschauer im ausverkauften Frankfurter Volksbank Stadion sicher für einen tollen Rahmen sorgen.

Ansonsten dreht sich am Bornheimer Hang derzeit alles um Abgänge und Zugänge. Sieben Spieler werden den Verein verlassen: Michael Görlitz wechselt zum FC St. Pauli und Mathew Leckie hat zwar noch zwei Jahre Vertrag, geht aber für die festgeschriebene Ablösesumme von 750.000 Euro nach Ingolstadt. Sportchef Uwe Stöver: „Das wird uns immer so gehen. Wenn sich Spieler bei uns entwickeln, wecken sie Begehrlichkeiten bei größeren Klubs und gehen weg.“

Wooten soll gehalten werden

Nicht verlängert werden die Verträge von Nils Teixeira, Marc Heitmeier und Nestor Djengoue. Stöver: „Teixeira möchte lieber auf der rechten Abwehrseite spielen und sieht keine Chance. Heitmeier und Djengoue haben zu viel Konkurrenz im defensiven Mittelfeld und sehen keine Möglichkeit, sich durchzusetzen.“

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Nikita Rukavytsya und Andrew Wooten waren nur bis Saisonende von Mainz und Kaiserslautern ausgeliehen und kehren dorthin zurück.

Allerdings versucht der FSV Wooten zu halten. Stöver: „Der Spieler möchte gerne hier bleiben, wir würden ihn auch gerne behalten. Wir sprechen derzeit mit Kaiserslautern, welche Möglichkeiten es gibt.“

Einziger Neuzugang bisher ist der Kölner Mario Engels. Dazu kommen die ausgeliehenen Robert Schick (Halle) und Markus Ziereis (Darmstadt) zurück. Stöver: „Wir werden noch vier weitere Spieler holen. Ein Außen-, ein Innenverteidiger, einen für die Außenbahnen und einen Stürmer.“

Es geht um TV-Gelder

Gegen Köln geht’s zwar nicht mehr um Punkte im Abstiegskampf, aber um viel Geld. Der FSV liegt derzeit auf dem 14. Platz, einen Platz vor Bochum. Sollte der Platz gehalten werden, heißt das, dass der FSV auch im Ranking um die TV-Gelder vor den Bochumern bleibt. Bedeutet: Für diese und die nächste Saison Mehreinnahmen von 680.000 Euro an Fernsehgeld. Allein für die neue Saison würde der FSV dann 6,8 Millionen kassieren. msä

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