Einsatz von Balitsch und Grifo fraglich

FSV Frankfurt fährt mit Selbstvertrauen nach Leipzig

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Hat beim FSV Frankfurt gleich eingeschlagen: Hoffenheim-Leihgabe Vincenzo Grifo (links), hier gegen Nürnbergs Javier Pinola. Gegen RB Leipzig ist sein Einsatz noch fraglich.

Frankfurt – Das war ein echter Start nach Maß für den FSV Frankfurt. Nach durchwachsener Vorbereitung wirkte das 2:1 gegen den 1. FC Nürnberg wie ein echter Befreiungsschlag. Jetzt treten die Bornheimer bei RB Leipzig an. Von Manfred Schäfer 

Selten war der Jubel bei Mannschaft und Verantwortlichen so groß, wie nach dem Spiel gegen Nürnberg. Die Angst, dass sich die Schwächen aus der Vorbereitung fortsetzen könnten, war doch verdammt groß. Umso mehr überraschte die Mannschaft. Allen voran der 21-jährige Vincenzo Grifo.

Die Leihgabe von 1899 Hoffenheim zeigte sich mal wieder von ihrer besten Seite, wurde vom Kicker sogar zum Spieler des Tages gewählt. Trotzdem blieb er bescheiden: „Das war geil heute. Wir haben so eine geile erste Halbzeit gespielt und hätten uns eigentlich schon viel früher belohnen müssen. Wir haben geackert und verdient gewonnen.“

Am Sonntag (13.30 Uhr) folgt nun die nächste schwere Aufgabe bei den Millionarios von Rasen-Ballsport Leipzig.

Die wollen mit Gewalt aufsteigen und haben nun in dieser Woche sogar Trainer Zorniger gefeuert. Jugendtrainer Achim Baierlorzer übernimmt und sagt: „Die Entwicklung hat mich natürlich überrascht, aber ich habe keine Sekunde gezögert, die Aufgabe sofort anzunehmen.“

Dem FSV ist es egal, wer da beim Gegner auf der Bank sitzt. So ein Sieg wie gegen Nürnberg bringt halt Selbstvertrauen. Sportchef Uwe Stöver: „Wir können es sowieso nicht ändern. Man sagt zwar neue Besen kehren gut, aber wir haben es oft auch schon anders erlebt“, sagt der 48-Jährige.

Finanzchef Clemens Krüger stimmt zu: „Es kommt ja auch oft genug vor, dass eine Mannschaft nach so einem Wechsel verunsichert ist“, sagt der 43-Jährige.

Stöver ist sicher: „Wir müssen gucken, dass wir unsere Leistung bringen. Wenn wir das hinkriegen, ist es meistens okay.“

Trainer Benno Möhlmann würde natürlich gern auf seine Erfolgself vom vergangenen Sonntag zurückgreifen, muss aber ausgerechnet auf die beiden Spieler des Nürnberg-Sieges bangen.

Hanno Balitsch und Vincenzo Grifo fehlten noch wegen grippalen Infekts diese Woche im Training. Physio Thomas Stubner: „Wir hoffen, dass wir sie bis zum Spiel noch hinkriegen.“ Es wäre bitter, wenn ausgerechnet diese beiden Leistungsträger nicht dabei wären.

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