Frankfurter Basketballer starten in die neue Saison

Skyliners wollen ein Top-Fünf-Team werden

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Konstantin Klein zieht bei einem Testspiel gegen Köln energisch zum Korb. Er ist einer der Leistungsträger der Frankfurter und gehört zur „deutschen Basis“.

Frankfurt - Die Frankfurt Skyliners haben für diese Saison ambitionierte Ziele: Sie wollen ein Top-Fünf-Team werden, sich für die Pokal-Endrunde qualifizieren und den Fiba-Europe-Cup zu gewinnen. Und das vor allem mit deutschen Spielern. Von Axel Grysczyk

Die Frankfurt Skyliners sind bereits in die neue Saison gestartet (das Ergebnis des Freitagabendspiels in Bremerhaven lag noch nicht vor). Und sie sind sich sicher, dass sie noch besser sind wie im vergangenen Jahr. Dabei ist alles einer gewissen Philosophie untergeordnet, wie Geschäftsführer Gunnar Wöbke auf einer Pressekonferenz am vergangenen Dienstag mitteilte. „Wir verfolgen weiterhin unseren ambitionierten Dreijahresplan. Die Schwerpunkte liegen dabei vor allem in der Entwicklung unserer jungen Spieler und dem Ausbau der deutschen Basis“, erklärt Wöbke. Trainer Gordon Herbert erläutert die „deutsche Basis“: „Bei uns sind drei junge Deutsche Leistungsträger.

Skyliners setzen auf deutsche Basis

Alle drei haben die Möglichkeit, im Angriff eine der ersten drei Optionen zu sein. Es ist durchaus möglich, dass wir in einigen Spielen mit drei Deutschen in der Startaufstellung beginnen werden.“ Neben der „deutschen Basis“ betonen alle Verantwortlichen bei den Fraport Skyliners, dass es von Vorteil ist, dass das Gros der Mannschaft zusammen geblieben ist. Der noch am Rücken verletzte Danilo Barthel drückt es so aus: „Ich denke, unser größter Vorteil ist, dass wir den Großteil des Kaders zusammengehalten haben. Dazu werden sich unsere jungen Spieler weiter entwickeln und den nächsten Schritt machen.“ Mit den jungen, besser gewordenen Spielern, der „deutschen Basis“ und den Neuzugängen Garai Zeeb, Jordan Theodore und John Little und den noch am Mittwoch verpflichteten Tomas Dimsa aus Litauen hat Trainer Herbert ehrgeizige Ziele. „Als Team haben wir uns drei große Ziele gesetzt: Erstens wollen wir uns in der Tabelle weiter verbessern und ein Top-Fünf-Team werden. Zweitens wollen wir uns nach der Hinrunde für den Pokal qualifizieren. Drittens haben wir uns zum Ziel gesetzt, den FIBA Europe Cup zu gewinnen“, sagt er. Und der kanadische Erfolgscoach weiß auch, wie er diese Ziele erreichen kann. In der Offensive sollen wenige Spielsysteme gespielt werden, dafür sollen diese aber flexibel vorgetragen werden.

Testspiele waren vielversprechend

Dem Trainer ist es wichtig, dass seine Spieler ein Match lesen können und dass sie in der entscheidenden Situation auf dem Platz die beste Entscheidung treffen. Und in der Defensive soll das schon erfolgreiche Spiel der Vergangenheit noch weiter optimiert werden. Herbert: „In unserer Liga ist es von enormer Bedeutung, die Positionen Eins bis Drei gut zu verteidigen. Tut man dies nicht, bekommt man schnell Probleme. Wir waren darin vergangene Saison schon recht gut, können dieses Jahr aber noch besser werden. Generell wollen wir in der Verteidigung mit viel Intensität auftreten. Wir werden ein Fastbreak-Team sein und uns Angriffsmöglichkeiten aus der Verteidigung heraus erspielen wollen.“ In der Vorbereitung hat das bis jetzt geklappt. Die vergangenen vier Testspiele konnte die Frankfurter Mannschaft gegen einige Topteams für sich entscheiden.

Herbert: Besser werden ist das Ziel

Im Trainingslager in Griechenland wurde zunächst AGO Rethymno mit 71:58 geschlagen, danach AEK Athen deutlich mit 80:63. Beim Vorbereitungsturnier im niederländischen Landstede bezwang man im Halbfinale das türkische Playoff-Team und Eurocup-Halbfinalisten Banvit Bandirma mit 91:82. Gordon Herbert nimmt das alles aber nicht zu wichtig. Sein wichtigstes Ziel: Besser werden als in der vergangenen Saison! Bereits am kommenden Mittwochabend treten die Frankfurter auswärts gegen gegen die EWE Baskets Oldenburg an, bevor am Sonntag, 11. Oktober, ab 15 Uhr das erste Heimspiel mit dem Derby gegen die S. Oliver Baskets aus Würzburg folgt.

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