54:75 gegen Ironi Nahariya

Fraport Skyliners kassieren deutliche Niederlage in Israel

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Nahariya - Die Fraport Skyliners haben am letzten Hinrundenspieltag der Basketball-Champions League einen Rückschlag hinnehmen müssen. Gegen Ironi Nahariya unterlag der Bundesliga-Club am Dienstagabend in Israel 54:75 (32:36).

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Ohne Trainer Gordon Herbert erwischten die Frankfurter zwar einen guten Start und lagen nach dem ersten Viertel noch in Führung. Mit Kwame Vaughn und Quantez Robertson im Spielaufbau, Shavon Shields und Niklas Kiel auf den Flügeln sowie Mike Morrison unter dem Korb startete Klaus Perwas das Spiel in Nahariya mit einer großen Aufstellung. Das Team eröffnen die Partie erfolgreich. – 0:4 (2.). Die Arbeit an den Brettern und die Defensive, aber auch das geordnete Teamspiel, sorgten dafür, dass die Skyliners zur Mitte des ersten Viertels das Spielgeschehen prägten – 5:9 (5.). Die Gastgeber versuchten es vorwiegend über den direkten Weg unter den Korb und bleiben so im Spiel – 7:9 (6.). Per Dreier und Sprungwurf legten Ekene Ibekwe und Shavon Shields einen Frankfurter 5:0 Lauf hin – 7:14 (7.). Viertelendstand: 12:16.

Mit Treffern von der Dreierlinie und Aktionen unter dem Korb holten die Israelis im zweiten Viertel die Führung zurück und bauten sie aus – 26:18 (16.). Kwame Vaughn brachte sein Team mit einem Ein-Mann-5:0-Lauf wieder in die Spur – 26:23 (16.). Seine Teamkollegen legten nach, sodass die Israelis beim Stand von 29:27 (17.) eine Auszeit nahmen. Danach bauten sie ihren Vorsprung weiter aus – 34:27 (19.). Beim Stand von 36:32 geht es in die Halbzeitpause.

Israelische Defensive zu stark

Nahariya eröffnete das dritte Viertel mit zwei erfolgreichen Dreipunktewürfen und ging so zweistellig in Führung – 42:32 (23.). Im Frankfurter Spiel wollte hingegen nur wenig zusammenlaufen: die Würfe fielen nicht, die Rebounds landeten immer zu weit weg von den eigenen Händen, selbst gute Dunking-Versuche prallten vom Ring ab und unnötige Ballverluste verhinderten, dass man in Rhythmus kommt – 49:32 (25.). Die ersten Punkte im dritten Viertel gelangen Ekene Ibekwe von der Freiwurflinie nach sieben gespielten Minuten zum 53:34. Ganz anders lief es hingegen bei den Gastgebern, die weiter sicher ihre Würfe versenkten. Entsprechend hoch fiel der Rückstand vor dem letzten Viertel aus – 63:38.

Max Merz traf im letzten Viertel den Dreier zum Auftakt. Allerdings verhinderte die israelische Defensive, dass daraus ein Frankfurter Lauf entstehen konnte – 65:43 (34.). Beide Teams ließen das Spiel ab Mitte des Viertels mehr oder weniger auslaufen, so dass sich am Spielstand nur noch wenig änderte. Die Partie endete beim Stand von 75:54.

In der Gruppe A war es für seine Mannschaft die vierte Niederlage im siebten Spiel. Der nach einer Rückenoperation noch immer geschwächte Coach Gordon Herbert hatte auf die lange Reise nach Israel verzichtet, um seinen Rücken zu schonen und das Reha-Programm in der Heimat fortführen zu können. dpa/red

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