Workshop-Reihe

„Tanzen ist Leben“– Eintauchen in die Welt des Rhythmus

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Teilnehmer des Workshops "Strong Grounding - Free Moving" beim Tanzspringt 2012.

Frankfurt – Sich im Rhythmus der Musik wiegen und sich gehen lassen - dies ist vom 9. bis 14. Juli an der Frankfurter Hochschule für Musik und darstellende Kunst möglich. Studenten der zeitgenössischen Tanzpädagogik veranstalten dann den Tanzsprint 2013. Von Fabienne Seibel

Eine dieser Studenten ist die 33-jährige Studentin Zoé Alibert. Sie erzählt im Interview mit dem EXTRA TIPP, was Tanzen für sie bedeutet.

Was genau ist der Tanzsprint?

Der Tanzsprint ist eine Workshopreihe, die in diesem Jahr zum bereits sechsten Mal stattfindet. Master-Studenten und Absolventen für zeitgenössische Tanzpädagogik der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt organisieren das Ganze und unterrichten auch selbst. In den unterschiedlichen Workshops wird eine Woche in den Studios der Hochschule miteinander getanzt.

Welche Workshops werden angeboten?

Es werden insgesamt 18 verschiedene Workshops angeboten. Man erhält Einblicke in aktuelle zeitgenössische Tanztechniken, Improvisation, urbane Tanzstile, ortsspezifische Improvisation und es gibt einen Workshop für Jungen im Alter von acht bis zwölf. Von Yoga, über Discotanz bis hin zu Hip Hop und Street Dance - alles ist dabei.

Muss man schon Erfahrung haben, um am Tanzsprint teilzunehmen?

Die Workshops sind in drei unterschiedliche Level gegliedert. Manche Workshops sind offen für alle, andere sind speziell für Anfänger. Wiederum andere Workshops sind nur für Fortgeschrittene. Teilnehmer aller Altersstufen und mit unterschiedlichen Vorkenntnissen können demnach am Tanzsprint teilnehmen.

Warum lohnt es sich, beimTanzsprint mitzumachen?

Das Besondere am Tanzsprint ist, dass Leute miteinander vernetzt werden. Jeder hat die Möglichkeit, sich durch den Tanz mit seiner Umwelt auszutauschen. Laien treffen auf Profis, jeder hat verschiedene Hintergründe, das macht das Ganze interessant. Es herrscht viel Offenheit und in den Workshops wird eine tolle Mischung an Tanzstilen angeboten.

Was muss man sich unter dem Studium der zeitgenössischen Tanzpädagogik vorstellen?

Wir alle bringen schon gewisse professionelle Tanzerfahrung mit in unser Studium, das heißt, dass wir auf der einen Seite Profis, auf der anderen Seite Studenten sind. Im Studium geht es um die Vermittlung von Tanz in verschiedenen Formen. Dazu gehört auch ein gutes Stück Theorie. Man lernt, Tanz selbst zu unterrichten und entwirft neue Formate.

Welchen tänzerischen Hintergrund bringst du selbst mit?

Ich habe Tanz bereits an verschiedenen Orten studiert, unter anderem habe ich in Salzburg eine tänzerische Ausbildung gemacht. Ich habe auch schon als Choreographin gearbeitet und selbst unterrichtet. Mich interessiert vor allem, wie man Tanz im kreativen Prozess vermittelt.

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Was fasziniert dich am Tanz?

Das Tanzen hat eine heilende Kraft. Die Bewegung fühlt sich gut an, man spürt den Körper. Durch tänzerische Bewegungen drücken Menschen ihre Persönlichkeit aus, deshalb gefällt mir jede Art von Tanz. Tanzen ist Leben.

Anmeldung und weitere Infos zum Tanzsprint gibt´s unter www.tanzsprint.de.

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