Gegen Würzburg: Zeit zum Angreifen

Frankfurter Skyliners: Revanche für Hinspiel-Pleite

+
Philip Scrubb (links), hier gegen Ulms Trey Lewis, soll heute gegen Würzburg wieder für Punkte sorgen. Im Hinspiel fehlte der Kanadier.

Frankfurt – Nach der Länderspielpause geht der Kampf um die begehrten Playoff-Plätze in der Basketball-Bundesliga weiter. Am Sonntag erwarten die Skyliners die Korbjäger aus Würzburg.

Frankfurt gegen Würzburg: Das verspricht eine spannende Partie um die Playoff-Plätze zu werden. Während die Skyliners auf dem siebten Platz stehen, liegen die Würzburger mit einem Spiel weniger auf dem neunten Rang in Lauerstellung. Mit einem Sieg würden die Würzburger unter die besten acht Mannschaften rutschen. Die Frankfurter würden bei einer Niederlage ihrerseits rausfallen. Ihre vergangenen Spiele konnten beide Teams jeweils für sich entscheiden. Würzburg gewann zu Hause gegen Gotha mit 79:69, die Frankfurter konnten auswärts in Ulm mit 77:78 einen Erfolg feiern.

Im indirekten Duell treffen bei der Partie die beiden bislang erfolgreichsten Korbjäger der Basketball-Bundesliga aufeinander. An der Spitze steht derzeit Robin Benzing (18.6 Punkte), aber mehr als dichtauf konnte sich Phil Scrubb im Laufe der Saison als zuverlässigster Frankfurter Punktesammler auf den zweiten Platz schieben (18.5 Punkte). Während Benzing aber bevorzugt aus dem Zweipunktebereich wirft (8.3 Versuche bei 47.5 Prozent Quote), darf man Scrubb nicht von der Dreierlinie ungedeckt lassen (7.0 Versuche bei 42.9 Prozent). Das Hinspiel ging deutlich an die Würzburger. 81:64 konnten sie vor ihrem Publikum die Partie für sich entscheiden. Kurz vor dem Jahreswechsel wollte auf Frankfurter Seite nichts zusammenlaufen, während das Team von Dirk Bauermann auch wildeste Würfe einnetzen konnte. Auf Frankfurter Seite fehlten damals Phil Scrubb und Jonas Wohlfarth-Bottermann, bei Würzburg ist mittlerweile Vaughn Duggins nicht mehr im Kader.

Aber auch die Historie zwischen den beiden Teams verspricht Spannung. Bei bislang elf Begegnungen konnten sich die Skyliners bislang sechsmal durchsetzen. Und auch der Blick auf den statistischen Teamvergleich deutet eine enge Partie an, denn bei fast allen Werten liegen beide Teams sehr dicht beieinander.

Fotos: So feuert das Dance Team die Frankfurt Skyliners an

Skyliners-Trainer Gordon Herbert: „Die Länderspielpause hat uns insofern gut getan, als dass sie einigen unserer verletzten Spielern die Möglichkeit gegeben hat, weiter fit zu werden. Phil Scrubb und Jonas Wohlfarth-Bottermann konnten weiter an sich arbeiten, Mike Morrison konnte seine Verletzung weiter kurieren . Allerdings hat es ein paar Spieler aktuell mit Grippe erwischt. Würzburg ist ein gutes Team, ihre Schützen haben uns im Hinspiel extrem wehgetan. Dazu haben wir Kresimir Loncar nicht in den Griff bekommen. Mit all den Verletzungen in den vergangenen Monaten haben wir immer nur versucht, den Kopf über Wasser zu halten. Jetzt wird es Zeit, dass wir vorankommen. Wenn alle Spieler wieder fit sind, ist es Zeit für uns anzugreifen!“ (red)

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare