44. Sieg in Folge am Timmendorfer Strand

Löwen siegen souverän gegen die Beach Boys

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Der Frankfurter Noureddine Bettahar im Zweikampf beim EHC Timmendorf.

Timmendorfer Strand – Eine stimmungsvolle Beach-Party feierten die Löwen Frankfurt   mit ihren rund 200 Fans beim Auswärtsspiel gegen den EHC Timmendorfer Strand. Von Uwe Lange 

Beim 6:0 (2:0, 1:0, 3:0) blieben die Hessen auch in Spiel 44 in Folge ungeschlagen und festigten verlustpunktfrei ihre Tabellenführung. Gleichzeitig egalisierten die Löwen den Rekord des Herner EV aus der Saison 2006/2007, die in insgesamt 44 Pflichtspielen in Folge unbesiegt blieben und trugen sich selbst für die Ewigkeit in das Buch der Rekorde ihrer eiskalten Sportart ein. Durch die Reihen der Beach Boys surften die Torschützen Richard Gelke (2), Lanny Gare, Marc Wittfoth, Nils Liesegang und Chris Stanley.

Somit fuhren die Schützlinge des kanadischen Coaches Tim Kehler den ersten von noch maximal drei notwendigen Siegen aus den verbleibenden fünf Spielen ein, den das Team aus der Mainmetropole benötigt, um sich endgültig für die am 28. März startende Aufstiegsrunde zur Zweiten Liga zu qualifizieren. Um sich stressfrei auf das Match beim Vizemeister des Nordens vorzubereiten, reiste die Löwen-Crew bereits am Donnerstag an die Lübecker Bucht. Die Beach Boys wurden zwar im Hinspiel klar mit 9:0 geschlagen, sollten aber aufgrund ihrer Heimstärke auf keinen Fall von den Frankfurtern unterschätzt werden.

Am Sonntag gegen Hannover

So stand auch eine Trainingseinheit in der kleinen Timmendorfer Halle am Freitag auf dem Programm, nachdem am Vorabend noch die Altstadt von Lübeck mit seinem berühmten Wahrzeichen dem Holstentor, von den Löwen-Cracks bestaunt wurde. Trainer Tim Kehler sah den Trip an die Ostsee somit auch nicht als Kaffee-Fahrt mit Sieges-Absichten, „denn meine Jungs sind immer noch heiß und ehrgeizig, die einzigartige Serie weiter auszubauen, wollen der alleinige Inhaber der Rekordmarke werden.“ Kehler konnte dabei fast auf den kompletten Kader bauen, musste sogar zwei Akteure mit den Verteidigern Tim Ansink und Manuel Neumann zu Hause lassen.

Unterstützung ist gefragt

Am Sonntag um 18.30 Uhr freuen sich die Löwen auf eine große Kulisse, wenn die Hannover Indians  mit ihren reiselustigen Fans zahlreich am Ratsweg aufkreuzen werden. Der Traditionsverein aus Niedersachsen rechnet sich am Main aber keine wirklich großen sportlichen Chancen aus, den Skalp der Löwen zu erbeuten und ihn mit zurück ins heimische Wigwam zu nehmen. Für die Leinestädter steht die Konsolidierung des Vereins nach dem in 2013 wirtschaftlich bedingten Rückzug aus Liga Zwei an erster Stelle. Das wird beide Fanlager jedoch nicht daran hindern, die im Hinspiel besiegelte Blutsbrüderschaft ein weiteres Mal mit der Friedenspfeife zu feiern. Löwen-Manager Rich Chernomaz hofft aber nicht nur in diesem Spiel auf die Unterstützung der eigenen Fans: „Jetzt kommt der Zeitpunkt der Saison, wo jeder Einzelne gefragt ist, zu zeigen ob er den Standort Frankfurt in der Zweiten Liga sehen will.

Nur mit der Hilfe aller Zuschauer in jedem Spiel werden wir das große Ziel erreichen!“ appellierte der Sportdirektor eindringlich um die Unterstützung der treuen Löwen-Gemeinde.

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