Torwart Antti Ore bleibt hütet weiter das Tor

Das Frankfurter Löwen-Rudel ist komplett

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Die Löwen sind startklar für die neue Saison. Torwart Antti Ore (Mitte) bleibt die Nummer eins im Team.

Frankfurt - Mit einer spektakulären Rückholaktion beendeten die Löwen Frankfurt ihre Transferaktivitäten für die im September startende Eishockey-Saison in der DEL2. So wird der 35-jährige Finne Antti Ore weiter das Tor des Teams von Coach Tim Kehler hüten.Von Uwe Lange

Da auch die Löwen von ihren Wunschkandidaten Timo Herden und Lukas Steinhauer (beide nun Rosenheim) einen Korb bekamen, setzte Sportdirektor Rich Chernomaz auf das bewährte Gespann Antti Ore und Henning Schroth zwischen den Pfosten. Den Vertrag mit dem großen dauerverletzten Missverständnis Bryan Hogan, der in Frankfurt nie wirklich ankam, konnten die Löwen auflösen und machten somit den Weg frei für den fangenden Publikumsliebling aus Helsinki. Zuvor hatte die Löwen-Führung schon ihre Ankündigung zum Saisonende wahr gemacht und sich nur punktuell auf den wichtigen Positionen verstärkt, ohne dabei das Gesicht des Teams eklatant zu verändern.

Brüder Breitkreuz sollen zusammen stürmen

Mit Kris Sparre wurde jetzt sogar ein zweifacher Nationalspieler an den Main gelotst, der im Dezember 2014 noch ein Angebot des Erstligisten Düsseldorf vorgezogen hatte. Der 28-jährige Stürmer verspricht Offensivpotential und kreative Ideen. Ihm soll es Brett Breitkreuz, der ältere Bruder des Löwen-Angreifers Clarke Breitkreuz, gleichtun und mit Energie und Wucht die Offensive der Frankfurter zum Erfolg führen. Da Bretts Frau erstmalig Nachwuchs erwartet, lag die Zusammenführung der Brüder nahe, da diese auf das familiäre Moment sehr viel Wert legen. Mit Geoff Walker aus Missouri wurde ein weiterer robuster Stürmer verpflichtet, den die Löwen bei seinem Gastspiel in Iserlohn im Sommer 2014 erleben konnten und der eine der vier erlaubten Kontingentstellen besetzen wird. Auch Verteidiger Matt Tomassoni wird einen der Import-Plätze einnehmen, nachdem er den Kassel Huskies den Rücken kehrte. Er gilt als läuferisch starker Abwehrrecke mit Übersicht und viel Eleganz auf den Kufen.

Felix Thomas verstärkt die Defensive

Ein Zwei-Jahres-Vertrag versüßte ihm den Abschied von Nordhessen an den Main. Felix Thomas (Riessersee) verstärkt die deutsche Fraktion in der Defensive, genau wie Mike Card, der aus Crimmitschau zu den Löwen kommt. Ihm folgte mit Nico Oprée ein junger Teamkollege, der schon in der Aufstiegs-Saison in Frankfurt agierte, dem man aber den Sprung in Liga 2 zunächst nicht zutraute, diesen Irrtum dann rasch korrigierte. Die Fraktion „Jung und hungrig“ unterstützt der 21-jährige Lukas Laub, den die Löwen in Minnesota in einem Nachwuchsteam entdeckten, der aber in Rosenheim geboren wurde. „Es waren einige neue Gesichter notwendig, die uns auf unserem Weg zu einem wirklichen Champion-Team helfen sollen“, sagt Trainer Tim Kehler.

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