Tabellenzweiter ohne Chance

16:0-Feuerwerk: Löwen deklassieren Hammer Eisbären

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Eiskalt eingenetzt: Frankfurts Marc Schaub (rechts) traf gleich dreimal gegen Hamms Torwart Christian Wendler. Andre Mangold (Mitte) bleibt hier nur das Nachsehen.

Frankfurt - Beim Spitzenspiel der Oberliga West zwischen dem Tabellenführer vom Main und dem Zweitplatzierten aus Hamm, gelang den Löwen Frankfurt ein überzeugender Einstand in das Jahr 2014. Von Uwe Lange

Mit dem 16:0 (7:0/6:0/3:0) bot der weiterhin unbesiegte Spitzenreiter seinen knapp 3400 Fans eine gelungene Vorstellung, festigte seinen Platz an der Sonne beim 24. Sieg in Folge. Für das Team von Trainer Tim Kehler  trafen Norman Martens  (3), Marc Schaub  (3), Clarke Breitkreuz  (2), Marton Vas, Marc Wittfoth, Richard Mueller, Tim Ansink, Nico Oprée, Pascal Schoofs, Chris Stanley  und Lanny Gare  ins Eisbären-Tor.

Der kanadische Coach der Löwen konnte wieder auf seinen jungen Torjäger Marc Schaub zurückgreifen, der mit seinen drei Treffern ein mehr als gelungenes Comeback feierte und zum „Spieler des Tages“ gewählt wurde. Die Angreifer Roland Mayr und Christian Wichert schonte Kehler ein weiteres Mal, da diese ihre Verletzungen noch in Ruhe auskurieren sollen.

Eisbären nicht mehr als ein Sparringspartner

Frankfurt agierte mit den bewährten und eingespielten Blöcken, ließ aber seine ausgedünnten Sturmreihen durch die Verteidiger Tim Ansink und Nico Oprée jeweils auffüllen, um der Terminhatz mit drei Spielen in nur fünf Tagen auch kräftemäßig zu begegnen. Die Hammer Eisbären waren nicht mehr als ein fairer Sparringspartner, die vom Tempospiel der Löwen förmlich überrannt wurden und den Nachweis ihrer Klasse, die sie auf Rang Zwei brachte, nie belegen konnten. Deren Coach Milan Vanek hatte vor dem Spiel in Frankfurt noch auf einen ersten Punktgewinn gehofft, da „die Löwen der einzige Gegner sind, gegen den wir noch nicht erfolgreich waren“.

Nach fünf Minuten schon 3:0

Diese leise und eher zweckoptimistische Hoffnung wurde schon nach fünf Minuten jäh zerstört, nachdem die Gastgeber schon drei Treffer vorgelegt hatten. Es sollten dreizehn teilweise wunderschön herausgespielte Tore folgen, die den Leistungsunterschied der Teams in dieser Spielklasse wieder einmal deutlich dokumentierte. Löwen-Dompteur Tim Kehler freute sich über die nachträglichen Silvester-Kracher, die sein Team über 60 Minuten zündete: „Ich bin mehr als zufrieden mit der Kampfkraft und dem Engagement meines Teams, das richtig heiß war, den Hammer Angriff auf die Spitze abzuwehren“, gab der 42-jährige Kanadier nach dem Match zu Protokoll.

Nächster Gegner: Die Duisburger Füchse

Am heutigen Sonntag (18.30 Uhr) gastieren seine Löwen an der Wedau bei den Füchsen Duisburg und wollen dort ihre Tabellenführung, die inzwischen auf sechs Punkte vor den Kassel Huskies  angewachsen ist, weiter ausbauen und den Jubiläumssieg Nr. 25 einfahren. Schon am kommenden Dienstag steht das nächste Heimspiel auf dem vollen Programm (19.30 Uhr) des Spitzenreiters, wenn die Königsborn Bulldogs  mit Ex-Trainer Frank Gentges  am Ratsweg ihre Visitenkarte abgeben wollen.

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