Frankfurter Basketballer schreiben 2016 auf Fanschal

Skyliners: Ein Jahr für die Geschichtsbücher

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Anführer und zentrale Figur der Frankfurt Skyliners: Quantez Lamar Robertson (rechts) wurde zum besten Verteidiger der Liga gewählt. Er kann aber auch gefährlich unter dem Korb sein, wie hier gegen Monaco.

Frankfurt – Nicht jedes Jahr bekommt einen Platz auf einem Fan-Schal der Skyliners. Das Jahr 2016 aber allemal. Nach dem Pokalsieg im Jahr 2000 und der Deutschen Meisterschaft 2004 ist das zu Ende gehende Jahr ein historisches für die Frankfurter Basketballer.

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Drei Ziele wollten die Skyliners 2016 erreichen: Eine bessere Tabellenposition als in der Vorsaison, den Einzug in die Pokalendrunde und den Titel im FIBA Europe Cup. Tatsächlich erfüllte das Team von Headcoach Gordon Herbert alle Vorsätze. Das fing schon früh im Jahr an: Gegen Oldenburg sicherte man sich den Einzug ins Top Four der BBL. Gemeinsam sollte nach dem Endrunden-Einzug noch mehr gelingen. Nach einem wahnsinnigen Spiel gegen Berlin hieß die Endstation allerdings doch Halbfinale. In Europa wartete an der Endstation ein Titel: Im FIBA Europe Cup sorgten die Skyliners für Furore. 

In Frankfurt war das Team um Kapitän Quantez Robertson eine Macht, aber auch die Europa-Reise wurde zum Siegeszug. Ungeschlagen ging es für die Frankfurter bis ins Viertelfinale. Erst dort setzte es gegen Rishon die erste Niederlage. Am Einzug ins Final Four änderte das nichts. Im Halbfinale besiegten die Skyliners das Team aus Krasnoyarsk/Russland. Im Finale wartete der italienische Traditionsverein aus Varese. Und diese Begegnung war eines Endspiels würdig. Erst in den Schlusssekunden entschieden die Frankfurter die Partie für sich. Der Jubel kannte keine Grenzen: Fans und Team feierten den ersten europäischen Titel der Vereinsgeschichte. 

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Direkt nach der Party ging es auf das Parkett der BBL-Playoffs. Berlin hatte in drei Partien keine Chance. Im Halbfinale war die Mannschaft aus Ulm dann jedoch ein bisschen stärker. „Wir haben allen Grund, sehr stolz darauf zu sein, was unsere Jungs in dieser Saison geleistet haben“, sagte Gunnar Wöbke. Doch nicht nur der Geschäftsführende Gesellschafter war stolz auf sein Team. Die ganze Stadt freute sich mit und wählte die Basketballer zu Frankfurts Mannschaft des Jahres. Gordon Herbert durfte sich über die Auszeichnung Trainer des Jahres freuen,

Quantez Robertson wurde der Titel „Bester Verteidiger“ zugesprochen

. red

Bilder vom Duell zwischen Lesern und Basketball-Profi Marius Nolte

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