Mädels wollen Champions League, Meisterschaft und Pokal

1. FFC Frankfurt will wieder auf drei Hochzeiten tanzen 

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So soll es wieder sein: Die FFC-Damen feiern auf dem Frankfurter Römer ausgiebig den Sieg der Champions-League.

Frankfurt – Noch eine Woche bis zum Saisonstart der Frauenfußball-Bundesliga. Für den 1. FFC Frankfurt geht’s am nächsten Sonntag (30. August, elf Uhr) im Stadion am Brentanobad gegen Essen los.

Dabei tanzt der Champions League-Gewinner auch in diesem Jahr wieder auf drei Hochzeiten. Neben der Titelverteidigung in der Champions League wollen die Frankfurterinnen natürlich auch im Kampf um die Deutsche Meisterschaft und um den DFB-Pokal ein Wörtchen mitreden.

Allerdings hat man einige Leistungsträgerinnen verloren: Celia Sasic, Bianca Schmidt, Verónica Boquete, Svenja Huth und, bereits während der Saison, Jessica Fishlock haben den Verein verlassen. Vor allem der Verlust von Celia Sasic wiegt schwer. Deutschlands beste Stürmerin hat ihre Karriere beendet und ist eigentlich nicht zu ersetzen.

Viele Neuzugänge in Frankfurt

Versuchen soll es, die kurz vor Torschluss verpflichtete japanische Nationalstürmerin Yuki Ogimi. Sie tritt allerdings in große Fußstapfen. Die weiteren Neuzugänge: Die kanadische Nationalspielerin Sophie Schmidt, die australische Vize-Kapitänin Emily van Egmond, Jenista Clark aus Freiburg, von Bayer Leverkusen kommen Isabelle Linden und Theresa Panfil. Vom englischen Pokalsieger Chelsea Ladies FC wechselte die bundesligaerfahrene Jackie Groenen an den Main, aus Potsdam kommt die aktuelle U17-Nationalspielerin Isabella Möller.

Trainer Bell: "Vor uns liegt erneut eine sehr intensive Spielzeit"

Viele Abgänge und viele Neuzugänge, aber wird daraus auch gleich eine gute Mannschaft? Trainer Colin Bell sieht sein Team gut vorbereitet: „Die Vorbereitungsphase auf die neue Saison geht langsam auf die Zielgerade und wir freuen uns alle darauf, dass es demnächst wieder ernst wird. Vor uns liegt erneut eine sehr intensive Spielzeit in drei Wettbewerben, in der Woche für Woche höchste Konzentration und Konsequenz gefragt sind. Jeder Gegner wird sicher alles daransetzen, den aktuellen Champions-League-Sieger zu schlagen. Daher gilt mehr denn je, dass es für uns keine leichten Aufgaben geben wird.“

In der ersten Runde der Champions League muss der FFC Frankfurt gegen den belgischen Meister Meister Standard Lüttich ran. Gespielt wird am 7. oder 8. Oktober in Lüttich und eine Woche später in Frankfurt. msä

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