Hält die Serie gegen den Favoriten?

FSV Frankfurt will weiße Weste gegen 1. FC Nürnberg behalten

Frankfurt – Endspurt im Abstiegskampf der zweiten Liga. Der FSV Frankfurt muss am Sonntag (13.30 Uhr, Frankfurter Volksbank Stadion) gegen den 1. FC Nürnberg ran. Eine Megaaufgabe für die abstiegsgefährdeten Bornheimer. Von Manfred Schäfer

Beim vergangenen Heimspiel bezwangen die Bornheimer den 1. FC Nürnberg in einer kampfbetonten Partie mit 2:1. Hier setzt sich Joan Oumari (rechts) gegen den Nürnberger Guido Burgstaller durch. Foto: Hübner

Seit 17 Spielen ist der 1. FC Nürnberg ungeschlagen. Trotzdem will der FSV Frankfurt versuchen auch gegen den großen Favoriten zu punkten. Dabei hilft auch eine Statistik. Die Frankfurter haben seit dem Aufstieg in die zweite Liga 2008 noch nie gegen den Club verloren. Insgesamt gab’s bei fünf Spielen drei Siege und zwei Unentschieden. In der vergangenen Saison gab’s zwei Siege, in dieser Saison holte man beim 1:1 in Nürnberg einen Punkt durch einen Elfmeter von Zlatko Dedic in der Nachspielzeit.

Club reist mit 6000 Fans an

Geschäftsführer Clemens Krüger hofft darauf, dass es so bleibt: „Nürnberg ist ein Gegner, der uns liegt. Wir haben in den vergangenen Jahren immer gut ausgesehen. Für die tolle Serie können wir uns zwar nichts kaufen, aber sie gibt ein gutes Gefühl. Außerdem hat unsere Mannschaft in den beiden vergangenen Wochen sehr gut gearbeitet.“

Und noch etwas kommt dazu: Die Nürnberger werden am Sonntag über 6000 Fans mitbringen. Heißt: Für den FSV könnte es zu einem Auswärtsspiel werden. Und da ist man einfach besser. Erst zehn Punkte wurden zu Hause geholt, aber schon 19 auswärts. Und bei den drei bisherigen Heimsiegen war es auch immer ziemlich voll. FSV-Trainer Tomas Oral: „Ich freue mich, wenn viele Nürnberger kommen, da ist wenigstens was los im Stadion.“

Boss Krüger hofft trotzdem auf die eigenen Fans: „Wir haben immer gut gespielt, wenn viele Zuschauer da waren. Ich hoffe unsere Fans werden lauter sein, als die Nürnberger.“

Frankfurter Volksbank Stadion wohl ausverkauft

Oral hat kaum Gründe seine Mannschaft, die beim 2:2 in Heidenheim stark spielte, zu ändern. Die zuletzt leicht erkälteten Mittelfeldspieler Fanol Perdedaj und Manuel Konrad werden dabei sein können.

Gut möglich, dass das Frankfurter Volksbank Stadion am Sonntag zum ersten Mal in dieser Saison mit 12.500 Zuschauern ausverkauft sein wird.

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Rubriklistenbild: © Hübner

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