Mit Wiener Blut und McDade

Frankfurt Universe startet in Schwäbisch Hall in die neue Saison

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So war es in der vergangenen Saison: Der Frankfurter John Clements läuft seinem Gegner weg. So soll es auch in dieser Saison laufen.

Frankfurt – Die Frankfurter Footballer spielen als Aufsteiger in der ersten Liga. Dafür haben sie einige prominente Neuzugänge verpflichtet. Da überrascht ihr Saisonziel. Von Uwe Lange

Eine Woche vor dem Punktspielstart der Ersten Football-Liga (GFL) komplettiert sich langsam der Kader der Frankfurt Universe. Als vorläufig letzte Neuzugänge (Safety Quade Chappuis folgt erst im Mai) trafen Benjamin Bubik und Nate Robitaille am 31. März am Frankfurter Flughafen ein. Sie werden am kommenden Wochenende (16. April, ab 17 Uhr) in Schwäbisch Hall beim Vizemeister ihr Debüt im Trikot des Aufsteigers geben. Während der österreichische Nationalspieler die Defensive der Hessen verstärken wird, soll der US-Boy aus Attleboro die Angriffszüge von Quarterback Marcus McDade zum Touchdown führen.

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Der farbige Modellathlet wird sicher bald zu den Publikumslieblingen zählen. Er ist durch seine moderne Interpretation der Position eine Augenweide, zumal er auch durch eigene Antrittsschnelligkeit selbst in der Lage ist, die notwendigen Punkte zu erzielen. Headcoach Markus Grahn: „Falls nichts mehr geht, dann läuft McDade!“ Aber auch die anderen Importspieler wie Tyler Stoddard, Jesse Lewis, Nate Morris oder George Robinson haben das Zeug „lila Legenden“ zu werden. Sie waren bereits in ihren Heimatclubs oft die Akteure, die den Unterschied ausmachten.

Hochkarätige Verstärkung aus Österreich

Tyler Stoddard, der sich zum ersten Male in seiner jungen Karriere außerhalb seines Heimatlandes befindet, gerät nach den ersten Wochen am Main schon ins Schwärmen: „Wir haben eine richtig coole Truppe und die Fans hier sind einmalig, darf man sagen verrückt“, fragte der neue Free-Safety nach dem herzlichen Empfang beim jüngst stattgefundenen Fanday. Strauß´ „Wiener Blut“ wird des Öfteren aus der Lautsprecherboxen am Bornheimer Hang dröhnen, denn mit den beiden österreichischen Nationalspielern Dustin Illetschko und Benji Bubik hat man zwei hochkarätige Verstärkungen aus der Alpenrepublik an Land gezogen. Aber auch die deutsche Karte wurde nicht vernachlässigt, denn mit Marco Wagner (Braunschweig), Simon Gavanda (Stuttgart), Ivo Schönberner (Dresden) oder Nils Hampel (Marburg) wurden Akteure geholt, die den Deutschland-Adler auf der Brust trugen. Beim großen Favoriten in Schwäbisch Hall erwartet die hessischen Footballer eine erste Standortbestimmung. „Aber wir fahren da sicher nicht hin, um nur die Punkte abzuliefern“, sagt Defensive-Koordinator Thomas Kösling.

Saisonziel ist der Klassenerhalt

Nach den Saisonzielen seiner Men-in-Purple befragt, geht deren Cheftrainer Markus Grahn nicht gerade in die Offensive: „Als Neuling muss es zunächst das Ziel sein, die Klasse zu halten und sich dort zu etablieren. Springt dabei noch Platz vier heraus, der zur Playoff-Teilnahme berechtigt, sagen wir natürlich nicht Nein.“ Universe-Geschäftsführer Michael Schwarzer freut sich auf den Start, nachdem zuvor die monatelangen Streitigkeiten um Namensrechte und Sponsorengelder hinter den Kulissen im Vordergrund standen: „Endlich geht es los, der Sport, das lila Team und die Fans stehen wieder im Fokus.“

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