FFC-Trainer und Laienprediger im Interview

Colin Bell ist ohne Bibel, aber mit viel festem Glauben

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Freut sich riesig auf sein erstes großes Finale: Colin Bell. Mit dem FFC Frankfurt bestreitet er nächsten Samstag das DFB-Pokalfinale gegen Essen.

Frankfurt  - Der 1. FFC Frankfurt  steht am kommenden Samstag zum 13. Mal im Finale um den DFB- Pokal. In Köln geht’s gegen Essen. Für Trainer Colin Bell  ist es das erste große Finale seiner Karriere. Von Manfred Schäfer 

Was ist das für ein Gefühl, im Finale zu stehen?

Es ist mein erstes großes Finale. Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Ich freue mich riesig auf das Spiel.

Leider fehlt ihre beste Torschützin Celia Sasic  wegen eines Bänderrisses. Wie wollen Sie sie ersetzen?

Das ist natürlich ein herber Verlust für uns. Es tut mir besonders für Celia leid, die das Finale leider verpasst. Ich mache mir derzeit Gedanken, wie ich das Problem löse. Wir haben aber eine so gute Mannschaft, dass wir auch das lösen werden. Es wird auf jeden Fall eine gute FFC-Mannschaft in Köln auflaufen.

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Sie arbeiten auch als Laienprediger. Hilft Ihnen das auch bei der Arbeit als Trainer?

Das hilft mir auf jeden Fall. Durch den Sport kann ich Werte vermitteln. Ich laufe zwar nicht mit einer Bibel unter dem Arm herum, aber der Glaube prägt meinen Umgang mit den Spielerinnen.

Wo kann man Ihre Predigten hören?

Jede Kirchengemeinde  kann bei mir anfragen. Das nächste Mal predige ich am 28. Mai in Bayreuth.
Das ist vier Tage vorm ersten „Endspiel“ um die Deutsche Meisterschaft. Eine Woche später geht’s dann nach Wolfsburg. Spätestens dort entscheidet sich die Meisterschaft. Wie sind die Chancen des FFC?

Wir müssen erstmal die Spiele vorher gewinnen. So gesehen ist jedes Spiel ein Endspiel. Unser Ziel ist es, die Qualifikation für die Champions League zu schaffen. Dazu müssen wir mindestens Zweiter werden. Ich hoffe immer noch ein bisschen, dass Celia Sasic in diesen beiden Spielen wieder dabei ist.

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