Trainer Benno Möhlmann: „Wir werden nicht in Topform sein“

FSV geht angeschlagen in neue Saison

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Auch FSV-Abwehrspieler Joan Oumari ist nicht fit und wird zum Beginn der Saison fehlen.

Frankfurt – Nur noch eine Woche bis zum Start der zweiten Bundesliga. Auch für den FSV Frankfurt geht’s am Sonntag (13. 30 Uhr) bei Aufsteiger FC Heidenheim los. Die Vorbereitung verlief nicht immer nach Plan. Von Manfred Schäfer 

Seit dem 19. Juni bereitet sich der FSV auf die neue Saison vor. Es begann mit Verletzungsproblemen und schon bald gab’s Ärger um Abwehrspieler Tim Heubach. Der war sich plötzlich mit Kaiserslautern einig. Die Verhandlungen zwischen den Vereinen scheiterten zuerst, aber mitten im Trainingslager in Bad Kreuznach verschwand Heubach dann für 350.000 Euro in die Pfalz.

Schlimmer war das Verletzungspech: Odise Roshi kam mit einer Leistenverletzung von der albanischen Nationalmannschaft zurück, ist erst diese Woche wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Neuzugang Amine Aoudia hatte im Januar einen Kreuzbandriss, ist wohl erst im September richtig fit. Bei Denis Epstein bestand der Verdacht auf Schambeinentzündung, der sich zum Glück nicht bestätigte, so dass er jetzt wieder im Training ist.

Keine Topform am ersten Spieltag

Dazu kamen viele kleinere Verletzungen. Auch Abwehrspieler Joan Oumari wird mit einer Wadenverletzung zum Saisonstart fehlen. Klar, dass Trainer Benno Möhlmann nicht so richtig optimistisch für das erste Spiel ist: „Wir sind nach fünf Wochen noch nicht hundertprozentig in dem Zustand, den wir brauchen, um in der zweiten Bundesliga zu punkten. Wir werden auch am 3. August nicht in Topform sein, aber ich denke, das wird keine Mannschaft sein. Aber wir werden in der Verfassung sein, dass wir ein guter Gegner für die Heidenheimer sind. Wir können dort gewinnen.“

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Ein Lichtblick: Anfang der Woche wurde die Verpflichtung von Mittelfeldspieler Fabian Burdenski vom Verein bekannt gegeben. Der 22 Jahre alte Sohn des früheren Bremer Torhüters Dieter Burdenski erhält nach FSV-Angaben einen Vertrag bis zum 30. Juni 2015. Er spielte zuletzt in der polnischen Liga bei Wisla Krakau und empfahl sich im Training und bei Testpartien der Bornheimer. „Fabian Burdenski hat einen guten Eindruck hinterlassen und damit die Chance verdient, sich in der kommenden Saison in unseren Reihen in der zweiten Liga zu beweisen“, sagt Möhlmann.

Tatsächlich könnte der Start dennoch etwas holprig werden, aber wenn sich die Mannschaft gefunden hat, sollte das Saisonziel Klassenerhalt auch in diesem Jahr möglich sein.

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