Zweitliga-Auftakt des FSV am kommenden Sonntag

Bornheimer starten gegen KSC

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Neuzugang Chhunly Pagenburg, einst beim FC Nürnberg, soll für Tore beim FSV sorgen.

Frankfurt – Mit dem Heimspiel gegen den Aufsteiger Karlsruher SC startet der FSV Frankfurt am nächsten Sonntag in die Zweite Liga. Ein Woche später folgt das Auswärtsspiel beim TSV 1860 München. Von Peppi Schmitt

Obwohl die Bornheimer die vergangene Saison auf dem vierten Platz beendet haben, gehören sie auch diesmal sicher nicht zu den Favoriten auf den Aufstieg. Denn es ist das Los eines kleinen Klubs wie es der FSV nun mal ist, dass gute Spieler weiterziehen. Die einen aus finanziellen Gründen, die anderen aus sportlichen. In diesem Sommer sind unter anderen so wichtige Spieler wie Marcel Gaus (1.  FC Kaiserslautern), Yannick Stark (1860 München) oder auch John Verhoek (FC St. Pauli) zur direkten Konkurrenz gegangen.

Treue Linie

Die Frankfurter ihrerseits sind ihrer Linie treu geblieben, preiswerte Spieler zu verpflichten und darauf zu vertrauen, dass Benno Möhlmann sie weiterentwickelt. Der Trainer ist geblieben und im Grunde war dies die wichtigste Personalentscheidung, die die Schwarz-Blauen in diesem Sommer getroffen haben. Der bald 59 Jahre alte Möhlmann garantiert Kontinuität, er garantiert aber auch spielerische Klasse, für guten, ehrlichen Fußball. Unter ihm hat sich der FSV in der vergangenen Spielzeit von einer grauen Maus zu einem Spitzenteam verwandelt. „Wir werden auch diesmal eine gute Mannschaft auf den Rasen bringen“, sagt er. Von einem Spitzenplatz aber spricht Möhlmann nicht.

Sechs neue Spieler hat Sportmanager Uwe Stöver an Land gezogen. Große Namen sind nicht darunter, auch wenn Denis Epstein, einst beim 1.FC Köln, zuletzt bei Atromitos Athen, oder Chhunly Pagenburg, einst beim 1.FC Nürnberg, zuletzt bei Eintracht Trier, durchaus schon Erfahrungen auf höherem Niveau gesammelt haben. Pagenburg soll gemeinsam mit einem weiteren Neuzugang, Markus Ziereis von 1860 München, und Edmond Kapllani für die Tore sorgen. Epstein ist für die Abwehr vorgesehen, genau wie Marcel Kandziora, der aus Sandhausen gekommen ist, und Joan Oumatri, zuletzt beim Drittligisten Rot-Weiß Erfurt. Zudem wurde noch der finnische Mittelfeldspieler Joni Kauko vom FC Lahti verpflichtet, nachdem er bei einem Probetraining überzeugt hatte.

Verletzungspech

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Die Aktivitäten des FSV auf dem Transfermarkt sind damit freilich noch nicht beendet. Der eine oder andere Spieler wird weiter im Training getestet. Eins, zwei Neue sollen noch kommen, auch weil das Verletzungspech schon wieder zugeschlagen hat. Tim Heubach und Zafer Yelen sind noch aus der alten Saison angeschlagen und nicht einsatzfähig. Matthew Leckie wurde am Daumen operiert.

Besonders böse erwischt hat es ausgerechnet Fitnesstrainer Bastian Kliem. Er hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen.

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