FSV muss gegen 1. FC Saarbrücken ran

FSV Frankfurt: Zum Start gibt’s den dicksten Brocken

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FSV Frankfurt-Trainer Alexander Conrad.

Frankfurt – Am Sonntag geht’s ab 14 Uhr auch für den FSV Frankfurt los. Die Bornheimer haben keine geringere Aufgabe, als beim aktuellen Meister 1. FC Saarbrücken anzutreten.

Trainer Alex Conrad: „Saarbrücken zählt auch in dieser Saison wieder zu den Favoriten. Aber es ist egal, wo wir anfangen. Wir müssen gegen jeden spielen. Allerdings wäre mir ein Heimspiel zum Start lieber gewesen.“ Klar ist, der FSV geht stärker in seine zweite Regionalliga-Saison, als in die Debüt-Saison vor einem Jahr. Conrad: „Unser Kader ist wesentlich stärker, als vor einem Jahr.“ Da hat der neue Sportdirektor Tommy Brendel gute Arbeit geleistet: „Ich denke, wir haben viel Geschwindigkeit dazu gewonnen und sind dadurch offensiv stärker.“ Aber auch in der Defensive hat man zuletzt noch mal nachgelegt. Nestor Djengoue, der Abwehrchef der letzten Saison, ist überraschend doch zurückgekehrt: „Ich habe versucht etwas bei einem Spitzenverein der Regionalliga oder einem Verein der dritten Liga zu finden. Als das nicht geklappt hat, war es klar, dass ich zum FSV zurückkehre.“ Auch Hessen Dreieich hatte Interesse, aber das war für den Kameruner keine Alternative.

Und aus der dritten Liga hat man noch einen Linksverteidiger geholt. Vom SVW Wiesbaden kam Dominik Nothnagel. Dafür gab’s sogar Lob vom Wiesbadener Trainer Rüdiger Rehm: „Das ist eine gute Verstärkung für den FSV.“ Nothnagel sieht es nicht als Rückschritt an: „Ich denke, ich kann mich hier wieder zeigen, weil ich regelmäßig spiele.“ Conrad bastelt noch an seiner Startelf: „Wir hatten einige leichte Blessuren in der Vorbereitung. Jetzt müssen wir mal sehen, was wir machen.“ In der Anfangsphase wird ein weiterer Drittliga-Neuzugang aber noch fehlen: Stürmer Alex Aschauer ist derzeit noch in der Reha. Conrad: „Ich hoffe, dass er im Laufe des Augusts ins Mannschaftstraining einsteigen kann.“

zsä 

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