Nur auswärts läuft`s beim FSV

FSV: Auswärtsserie bei heimschwachen Löwen ausbauen

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Daheim läuft´s beim FSV alles andere als rund. Auch wenn hier die Frankfurter Joan Oumari und Hanno Balitsch (von links) Braunschweigs Marcel Correia und Rafal Gikiewicz gehörig unter Druck setzen.

Frankfurt – Zu Hause pfui, auswärts hui. So läuft’s in dieser Saison bisher für den FSV Frankfurt. Da ist man in Bornheim ganz froh, dass jetzt erstmal zwei Auswärtsspiele auf dem Programm stehen. Von Manfred Schäfer 

Am Sonntag geht’s zu 1860 München und eine Woche später zu Union Berlin. Nach dem 0:3 zuletzt zu Hause gegen Eintracht Braunschweig war man sich einig, dass man gar nicht so schlecht gespielt hat. Kapitän Manuel Konrad: „Wir haben 3:0 verloren, aber ich denke trotzdem, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben. Wir haben das Spiel durch dumme Fehler verschenkt. Wir müssen gegen 1860 an die Leistung anknüpfen. Es ist ein kleiner Vorteil, dass wir auswärts spielen. Schließlich haben wir zuletzt auswärts gute Leistungen gezeigt.“

Schon vier Siege auf fremden Plätzen haben die Bornheimer eingefahren. Die letzten drei Auswärtspartien wurden gewonnen. Trainer Benno Möhlmann nervt die Heimserie schon, auch wenn er sagt: „Für mich geht’s nicht um Heimspiel oder Auswärtsspiel. Ich glaube nicht, dass wir auswärts viel besser spielen. Unsere Leistung gegen Braunschweig war besser, als beim Sieg in Aalen.“

Münchener zu Hause schwach

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Ein weiterer Vorteil in München könnte sein, dass die 1860er zu Hause ähnlich schwach sind, wie der FSV. Gerade mal fünf Punkte haben sie bisher in sechs Spielen in der Allianz Arena geholt. Nur zwei mehr als der FSV zu Hause. Nur auf Statistiken kann man sich halt nicht immer verlassen. Gut möglich, dass Trainer Benno Möhlmann das erfolgreiche Auswärtsteam der vergangenen Wochen leicht verändern muss. Marc Kruska hat am Donnerstag das Training wegen leichter Knieschmerzen abgebrochen. Sollte der Mittelfeldspieler ausfallen, käme der Finne Joni Kauko in die Mannschaft.

Am Rande gab’s in dieser Woche eine interessante Neuverpflichtung. Ex-Nationalspieler Olaf Marschall übernimmt den neu geschaffenen Posten des Chefscouts. Er freut sich auf die neue Aufgabe: „Mir macht alles Spaß, was mit Fußball zu tun hat. Ich werde Spieler beobachten und auch mal für den Trainer Spiele anschauen. Hoffen wir mal, dass etwas dabei raus kommt.“ Der ehemalige Torjäger soll den Job am 1. Januar antreten.

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