Heimspiel mit vielen Verletzten

Skyliners: Kellerduell gegen Tübingen

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Johannes Voigtmann erzielte für die Skyliners gegen Boras die meisten Punkte für sein Team.

Frankfurt – Mit vielen Verletzten und reichlich Niederlagen auf dem Konto gehen die Skyliners am Sonntag ins Kellerduell gegen Tübingen. Größte Herausforderung für Trainer Gordon Herbert: Genügend einsatzfähige Spieler auf das Feld schicken. Von Fabienne Seibel

Die Sorgen bei den Basketballern der Frankfurt Skyliners werden immer größer. Schon seit Saisonbeginn kommen sie nicht in Fahrt, verlieren Spiel um Spiel und stecken im Tabellenkeller fest.

Nun plagen die Frankfurter auch Personalprobleme. Spielemacher Richard Williams leidet seit dem vergangenen Wochenende unter Knieproblemen, Aufbauspieler Konstantin zwing eine Schambeinentzündung zum Aussetzen und Max Merz macht eine Gehirnerschütterung zu schaffen. Auch Sean Armand verletzte sich beim vergangenen Liga-Spiel gegen Bamberg an der Hand. Zudem sind auch Quantez Robertson (Wadenprobleme), Mikko Koivisto (Rücken), Kevin Bright (Ermüdungsbruch), Aaron Doornekamp (Rücken) und Mike Morrison (Knie) angeschlagen. Um etwas gegen den personellen Engpass zu tun, müssten neue Spieler verpflichtet werden, doch die finanziellen Möglichkeiten des Vereins geben das nicht her.

In Tabelle nach oben rücken

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Die Aussichten für das Heimspiel gegen Tübingen am Sonntag um 17 Uhr sind aber nicht nur in Hinsicht auf die Anzahl verletzter Spieler bitter. Auch Tübingen hängt im Tabellenkeller fest und beide Mannschaften werden darum kämpfen, endlich ein paar Plätze nach oben zu rücken. Doch zu allem Übel steckt den Frankfurtern auch noch die Pleite am Mittwoch im EuroChallenge-Spiel gegen Boras in den Knochen. „Die letzten zwei Spiele waren sehr hart für uns. Wir haben viele Verletzte und keinen richtigen Aufbauspieler. Die gesunden Spieler müssen auf, für sie ungewohnten Positionen, aushelfen und mehr Verantwortung übernehmen. Aber es ist eine Herausforderung und eine tolle Entwicklungsmöglichkeit für unsere jungen Spieler“, sagt Frankfurts Trainer Gordon Herbert. Die Gäste aus Tübingen kommen mit viel Selbstvertrauen zum Spiel nach Frankfurt. Am vergangenen Spieltag gewannen sie deutlich mit 91:78 und holten damit ihren zweiten Saisonsieg. Erst vergangene Woche verpflichtete die Mannschaft von Trainer Igor Perovic den montenegrinischen Nationalspieler Vladimir Mihailovic für den an der Schulter verletzten Jonathan Wallace.

Gegen die Schwaben ist Herbert zufolge auf der Seite der Skyliners vor allem Johannes Voigtmann wichtig. Er übernahm in den vergangenen Spielen viel Verantwortung und erzielte beim EuroChallenge-Spiel am Mittwoch die meisten Punkte für die Frankfurter. „Auf ihn sowie auf Quantez Robertson und Aaron Doornekamp wird es gegen Tübingen ganz besonders ankommen.“

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