Frankfurter Basketballer verlieren knapp gegen Oldenburg 

Skyliners: Trotz Endspurt kein Sieg

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Aaron Doornekamp von den Frankfurt Skyliners blockt gegen Vaughn Duggins von den EWE Baskets Oldenburg. Genutzt hat es am Ende nichts. Frankfurt verlor knapp mit 80:82.

Frankfurt –Nach einer dramatischen Schlussphase verloren die Fraport Skyliners ihr Spiel gegen Oldenburg. Bereits morgen soll das Prestigeduell gegen Würzburg vor eigener Kulisse gewonnen werden.

Das Spiel in Oldenburg bot viele Läufe, bei denen beide Teams ihre Qualitäten zeigen. Dramatisch: In der Schlussphase gaben die Schiedsrichter den letzten Treffer vom bärenstarken Johannes Richter (13 Punkte, neun Rebounds) nicht. Die Frankfurter verloren am Mittwoch denkbar knapp mit 80:82. Dennoch haben die Fraport Skyliners ein unbändiges Kämpferherz und enormen Willen gezeigt und wollen sich nun voll konzentriert auf das erste Heimspiel der Saison am morgigen Sonntag um 17 Uhr gegen Würzburg vorbereiten.

Skyliners haben erst nach der Pause aufgedreht

Coach Gordon Herbert haderte etwas mit seiner Mannschaft: „Man darf nicht glauben zu gewinnen, wenn man nur 20 Minuten lang Basketball spielt. Erst in der zweiten Halbzeit haben wir das gespielt, was wir uns vorgenommen haben. Da bestand die Möglichkeit, den Sieg mitzunehmen. Am Ende war Oldenburg die glücklichere Mannschaft.“

Trainerkollege Mladen Drijencic von den EWE Baskets Oldenburg über seine Mannschaft: „In der ersten Hälfte haben wir uns sehr formstark präsentiert. Allerdings haben wir Probleme mit dem Offensivrebound. Da hätte ich erwartet, dass wir uns als Heimteam mehr in die Bälle werfen. Trotzdem sind wir verdient mit elf Punkten Vorsprung in die Kabine gegangen. In der zweiten Hälfte haben wir in unserem Spiel einen gelernten Point Guard vermisst. Klemen Prepelic hat ein gutes Spiel gemacht, aber manchmal zu schnell abgeschlossen.“

Am Sonntag geht es gegen Würzburg

Johannes Richter zum dramatischen Ende: „Ich habe bei meinem letzten Wurf gar nicht genau hingesehen, ob der Ball den Ring berührt hat, sondern bin einfach mit allem was ich habe zum Rebound gegangen. Ich meine aber, dass der Ring gestreift wurde und der Ball dadurch überhaupt erst bei mir landet. Um so ärgerlicher ist natürlich, wenn man das Spiel so verliert.“

Mit der Verteidigung in der ersten Halbzeit seien sie nicht zufrieden, insbesondere bei deren Blocken und Abrollen hätten sie nicht gut ausgesehen, so Richter. „In der zweiten Hälfte haben wir die Vorgaben vom Coach besser umgesetzt und sind so wieder ins Spiel gekommen. Uns fehlen drei Leistungsträger, aber da ist es natürlich auch eine Chance und Pflicht für uns andere in die Bresche zu springen und uns zu beweisen.“

Und das könnte den Skyliners bereits morgen im Spiel gegen die Franken gelingen. „Würzburg steht nicht umsonst mit zwei Siegen nach zwei Spielen da. Sie haben einen sehr guten Point Guard in Dru Joyce und haben insgesamt ein gutes Team zusammengestellt. Dazu ist Doug Spradley ein sehr guter Trainer“, fasst Herbert seine Eindrücke zum nächsten Gegner zusammen.

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