Am Samstag 100 Prozent geben und dann den Titel holen

Frankfurt Skyliners starten beim Top-Four-Pokalwettbewerb

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Immer auf dem Sprung: Frankfurts Quantez Lamar Robertson.

Frankfurt – Samstag Abend steigt das Halbfinale, das Top-Four der Beko-BBL-Bundesliga, sozusagen der Pokalwettbewerb. Gegner ist Alba Berlin. Die Skyliners haben aber einen Lauf und wittern ihre Chance.

Mit einem Sieg würde man erstmals nach 2010 wieder im Finale des Pokalwettbewerbes stehen und am Sonntag um 14.45 Uhr um den Titel spielen. Mit Robert Lowery haben die Hauptstädter kürzlich einen weiteren Spieler für die Aufbauposition verpflichtet, um den verletzten Jordan Taylor zu ersetzen. Mit durchschnittlich 13,8 Punkten und 3,0 Assists feierte der US-Amerikaner einen starken Einstand. In den vergangen beiden Spielen wirkte auch Taylor wieder mit und überzeugte direkt mit zehnund zwölf Punkten. Aktuell gut in Form zeigt sich auch Elmedin Kikanovic.

„Berlin spielt sehr physisch“

Der bosnische Center verbuchte in den letzten drei Beko-BBL-Spielen im Schnitt 21 Punkte und avancierte jeweils zum Topscorer des Spiels. Berlin hat dagegen die vergangenen beiden Heimspiele verloren. Gegen Ludwigsburg (74:78) und Würzburg (83:90) waren jeweils Kleinigkeiten entscheidend. Bei den Eisbären aus Bremerhaven zeigten die „Albatrosse“ jedoch ihre ganze Stärke und waren beim 54:97-Sieg deutlich überlegen. Zuvor erreichte das Team von Sasa Obradovic gegen Klaipeda das Achtelfinale im Eurocup.

„Berlin ist ein gutes Team. Sie spielen sehr physisch und hart. Sie spielen außerdem als sehr gutes Team mit gutem Rebound-Spiel“, so Frankfurts Coach Gordon Herbert über den kommenden Gegner.

Schon das Liga-Spiel war eine Schlacht

In der Liga war die die Hinrunden-Partie bereits eine wahre Basketball-Schlacht. Die Berliner befeuerten vor allem von außerhalb der Zone den Frankfurter Korb. Frankfurt zeigte sich immer wieder auf Augenhöhe, steigerte die Wurfquote und agierte über eine bissige Defense. Am Ende hatte Alba Berlin jedoch den längeren Atem und entschied die sehr intensive Partie mit einem Lauf im vierten Viertel für sich. Die 82:95-Niederlage der Skyliners war die erste Niederlage für das Team von Gordon Herbert nach 13 Siegen am Stück, keine andere Mannschaft erzielte bislang in einem Spiel mehr Punkte gegen das Frankfurter Defensivbollwerk.

„Das Wochenende ist eine gute Möglichkeit für uns. Es wird natürlich eine große Herausforderung einerseits, aber andererseits eben auch diese große Möglichkeit. Wir sind der Außenseiter. Aber wir haben heute dieses eine Spiel und werden alles geben. Wir konzentrieren uns zu 100 Prozent auf diese eine Partie. Dann werden wir sehen, was passiert. Es ist natürlich das Ziel den Titel zu gewinnen. Aber dieses Ziel haben alle vier Vereine“, sagt Herbert. red

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