Basketball-Bundesliga

Skyliners: Beim Heimspiel in der Erfolgsspur bleiben

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Neuzugang Andy Rautins erzielte für die Skyliners gegen Bremerhaven 32 Punkte.

Frankfurt – Gegen die Eisbären Bremerhaven haben die Frankfurt Skyliners am Mittwoch den ersten Saisonsieg geholt. Nun gilt es beim Heimspiel am Sonntag gegen Würzburg die Erfolgsspur zu halten. Von Fabienne Seibel

Zu einem Wiedersehen mit einem alten Bekannten kommt es für die Fraport Skyliners am Sonntag beim Heimspiel (15 Uhr) gegen die Baskets aus Würzburg. Der Würzburger Jimmy McKinney spielte zuvor sechs Jahre lang für die Frankfurter Korbjäger und ist mit 8,3 Punkten pro Spiel nicht zu unterschätzen. Trotz der Wiedersehensfreude dürfte es ein kampfbetontes Spiel werden. Während den Skyliners am Mittwoch nach zwei Niederlagen zu Beginn der Saison der erste Sieg gelang, verloren die Würzburger ihre drei Partien.

Für ein umkämpftes Spiel sprechen auch die Ergebnisse aus der vergangenen Saison. Beiden Teams lieferten sie sich regelrechte Verteidigungsschlachten mit dramatischen Schlussphasen. Einmal siegten die Würzburger mit 59:55, einmal die Skyliners mit 60:57.

Deshalb ist zu hoffen, dass Andy Rautins seine Treffsicherheit vom Spiel gegen Bremerhaven am Mittwochabend auch gegen Würzburg behält. Rautins ersetzte in Bremerhaven Dawan Robinson auf der Aufbauposition, der aus disziplinarischen Gründen suspendiert wurde. Die Suspendierung wurde jedoch am Freitag wieder aufgehoben. Mit 32 Punkten, davon acht Dreiern, war der Frankfurter Neuzugang Rautins der Stärkste Mann auf dem Feld.

Frankurter kämpften sich nach Rückstand wieder ran

Für die Frankfurter Korbjäger sah es mit einem Rückstand von neun Punkten nach dem ersten Viertel zuerst nicht gut aus. Zudem zog sich Quantez Robertson schon in der sechsten Spielminute einen Wadenbeinbruch zu und muss nun für mindestens drei Monate pausieren.

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Im zweiten Viertel jedoch drehte Rautins, richtig auf und erzielte für sein Team 16 Punkte. Mit einer harten Verteidigung machten die Frankfurter ihren Gegnern den Angriff zum Korb schwer und durch mehrere versenkte Dreier von Barthel, Rautins und Bright konnten die Skyliners in Führung gehen. Beim Stand von 48:40 ging es in die Halbzeitpause. Auch danach zeigte sich Rautins treffsicher und legte gleich zu Beginn des dritten Viertels zwei Dreier hinterher. Im letzten Viertel spielte die Mannschaft um Cheftrainer Gordon Herbert selbstbewusst und kämpferisch und konnte das Spiel schließlich mit 88:72 für sich entscheiden.

Nach dem Spiel zeigte sich der Amerikaner Rautins stolz: „Obwohl zwei unserer wichtigsten Spieler heute ausgefallen sind, haben wir sehr gut gekämpft. Meine Teamkollegen haben gemerkt, dass ich gut drauf war, haben viele Systeme für mich gespielt und mich gesucht. Dabei haben sie einen tollen Job gemacht. Alles in allem war es ein gutes Spiel von uns.“

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