Frankfurter Basketballer starten in Saison

Skyliners wollen wieder in die Playoffs

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Mikko Koivisto (rechts), hier beim Testspiel gegen Leuven Bears, gehört nun zum Kader der Frankfurt Skyliners.

Frankfurt – Die Frankfurt Skyliners starten am Freitag, 3. Oktober, mit dem Heimspiel (17 Uhr) gegen Hagen in die neue Basketballsaison. Die Frankfurter haben die Hoffnung, nach drei Jahren ohne Teilnahme an den Playoffs nun wieder zu den besten acht Teams der Liga zu gehören. Von Fabienne Seibel 

Um dieses Ziel zu erreichen, haben die Sykliners in der Saisonpause ihren Kader verstärkt. Dabei greift der Verein jedoch hauptsächlich auf junge und somit wenig erfahrene Spieler zurück. Trainer Gordon Herbert: „Wir wollen ein Playoff-Team sein. Dafür muss man gut spielen und auch mal das nötige Glück auf seiner Seite haben. Als junges Team müssen wir noch lernen, wie man gewinnt, wie man in Drucksituationen reagiert.“

Zum jungen und eher unerfahrenen Team zählt nun auch der Amerikaner Richard Williams, der für die Aufbauposition ins Team geholt wurde. Vor drei Jahren spielte Williams noch in der drittklassigen Pro B für Hannover, ehe er mit Rasta Vechta aus der Pro A in die Bundesliga aufstieg und dort in der vergangenen Saison sein erstes Jahr höherklassig spielte. Der 23-jährige Amerikaner Sean Armond gehört ebenfalls zu den Neuzugängen bei den Skyliners. Mit Niklas Kiel kam ein sehr junges Talent nach Frankfurt. Der 17-Jährige erhielt einen Fördervertrag über vier Jahre und wird zunächst im Team der Skyliners Juniors in der Pro B zum Einsatz kommen, bis er den Sprung in die Bundesliga-Mannschaft macht. Der ebenfalls erst 17-jährige Jakob Merz soll ab Anfang 2015 zur festen Aufstellung der Skyliners gehören. Herbert dazu: „Wir sind dieses Jahr vielleicht noch jünger als letztes Jahr, da auch unsere Ausländer jung sind. Wir wollen über die Entwicklung jedes Einzelnen als Team besser werden.“ Insgesamt wollen die Basketballer aus Frankfurt Herbert zufolge über gute Verteidigung und das schnelle Umschalten von Angriff auf Verteidigung und umgekehrt zum Erfolg kommen.

Korbjäger Rautins nicht mehr dabei

Hierfür müssen sie jedoch auf Andy Rautins, den Korbjäger der vergangenen Saison, verzichten. Der Kanadier spielt nun beim italienischen Club Varese und Herbert gesteht: „Wir haben keinen Superstar.“ Trotzdem habe die Mannschaf Spieler Danilo Barthel zufolge gute Charaktere hinzubekommen. Der 22-Jährige soll gemeinsam mit Team-Kollege Johannes Voigtmann Führungsrollen übernehmen und die Mannschaft zusammen halten. Neu bei den Frankfurtern sind außerdem der kanadische Flügelspieler Aaron Dornekamp und der finnische Nationalspieler Mikko Koivisto.

Trotz des jungen Durchschnittsalters der Mannschaft und einiger Kaderveränderungen gibt sich Herbert zuversichtlich: „Wir haben letztes Jahr angefangen, eine eigene Kultur aufzubauen. Bei allen Neuverpflichtungen haben wir genau darauf geachtet, dass sie diese Kultur ebenfalls verinnerlichen.“

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