Basketball-Bundesliga

Eine Frage des Tempos: Skyliners wollen zu Hause die flinken Hagener bezwingen

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Johannes Voigtmann (rechts) wird gegen Hagen unter dem Korb gebraucht.

Frankfurt – Schnell aufspielen und hart verteidigen müssen die Frankfurt Skyliners bei ihrem Heimspiel am morgigen Sonntag um 17 Uhr in der Fraport-Arena. Zu Gast ist das Team der Phoenix Hagen, die derzeit auf dem achten Platz der Tabelle stehen. Von Fabienne Seibel

Beide Mannschaften gehen mit zwei Siegen in Folge in die Begegnung. Während Hagen gegen Ludwigsburg und Trier gewinnen konnte, punkteten die Skyliners zuletzt gegen die Artland Dragons und Tübingen. Damit steht das Team von Gordon Herbert derzeit auf dem elften Platz. „Im Moment reden viele Leute darüber, dass wir zwei Siege in Folge erzielt haben und wir vielleicht ein Playoff-Team sein könnten. Auf diese Dinge achte ich aktuell nicht. Für mich ist jetzt wichtig, dass wir weiterhin von Training zu Training und von Spiel zu Spiel denken und uns stetig verbessern“, sagt Herbert.

Tempo wird ausschlaggebend

Obwohl die Skyliners sich in den vergangenen beiden Spielen vor allem in der Verteidigung und bei den Rebounds verbessert haben, meint Herbert: „Hagen ist schwer zu spielen. Beim Spiel am Sonntag geht es vor allem um Tempokontrolle. Wird das Spiel nach dem Tempo von Hagen bestimmt oder von unserem. Es wird darum gehen, die Halbfeldoffensive zu kontrollieren, das Reboundduell zu gewinnen und unsere Transition-Defense, also das schnelle Umschalten von Angriff auf Verteidigung, zu stabilisieren.“

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Wichtig ist es für die Frankfurter Korbjäger zudem, den Hagener Aufbauspieler David Bell und Flügelmann Larry Gordon auszuschalten, denn beide gehören zu den Top Ten der Punktesammler in der Liga. Mit Andy Rautins haben die Skyliners jedoch auch einen Top-Scorer in den eignenen Reihen, denn Rautins erzielte gegen Tübingen 17 Punkte und auch Danilo Barthel zeigte sich treffsicher. Mit einem Karrierebestwert von zehn Rebounds beim Auswärtssieg gegen Tübingen geht auch Johannes Voigtmann selbstbewusst in das Spiel. Herbert zufolge wird die Schnelligkeit beider Teams spielbestimmend sein, denn: „Wenn die Hagener ihr Tempo spielen, dann können sie jedes Team der Liga schlagen. Sie sind ein gutes Basketball-Team, sind sehr athletisch und stark bei den Rebounds“, sagt der 54-Jährige. Auch Voigtmann weiß um die Gefahr der Schnelligkeit von Hagen. „Hagen hat einen anderen Stil als unsere bisherigen Gegner und wir müssen die Verteidigung soweit stabilisieren, dass wir nicht überrannt werden. Wenn sie ins Laufen kommen und ihre Dreier treffen, wird es für jeden Gegner schwer.“

Das nächste Spiel der Frankfurt Skyliners findet am Samstag, 7. Dezember, um 19.30 Uhr auswärts in Weißenfels statt.

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