FSV Frankfurt: Siegen oder es geht in die 3.Liga

Gegen Düsseldorf müssen Tore und drei Punkte her: Im Hinspiel, hier Frankfurts Alexander Bittroff (vorne) gegen Christopher Avevor, unterlag der FSV klar mit 0:2. Foto: Hübner

Frankfurt – Da hat’s aber richtig gekracht bei den Bornheimern. Nach elf sieglosen Spielen sah man sich gezwungen vorm letzten Spieltag zu reagieren. Noch am Sonntagabend wurde Möhlmann beurlaubt, am Montagmorgen folgte dann Uwe Stöver.

FSV-Boss Clemens Krüger: „Ich bedauere, dass wir so handeln mussten. “.

Der neue Trainer ist ein alter Bekannter: Tomas Oral, der den FSV 2008 in die zweite Liga geführt hat, kehrt für ein oder drei Spiele (falls es in die Relegation geht) zurück. Und der führte sich gleich mit ungewöhnlichen Maßnahmen ein. Am ersten Tag scheuchte er die Mannschaft durch eine Waschanlage.

Kaffeeklatsch zum locker werden

Am Mittwoch gab er plötzlich völlig trainingsfrei. Am Donnerstag ließ er das geplante Nachmittagstraining ausfallen und ging mit der Truppe Kaffee trinken. Oral: „Ich muss versuchen Lockerheit reinzubringen. Die Köpfe müssen frei werden. Der ganze alte Dreck muss weg, deshalb auch die Waschanlage.“

Trotz allem bereitet er die Mannschaft akribisch auf das Saisonfinale vor. Und so geht der Klassenerhalt. Bei einem Sieg bleibt der FSV drin, wenn eine der vier Mannschaften davor nicht gewinnt. Sollten alle davor gewinnen, geht’s in die Relegation gegen Holstein Kiel (am 29. Mai dort und am 2. Juni in Frankfurt).

Auch Remis könnte reichen

Ein Unentschieden reicht, wenn 1860 München in Karlsruhe verliert und Erzgebirge Aue in Heidenheim nicht über ein Unentschieden hinauskommt. Selbst eine Niederlage würde für die Relegation reichen, wenn Aue verliert oder der FSV nur mit drei Toren verliert, wenn Aue Unentschieden spielt.

Der Rechenschieber könnte also mal wieder gefragt sein. Klar ist, wenn die Bornheimer den Klassenerhalt schafft, bleibt auch Oral als Trainer. Auch wenn er bisher noch sagt: „Für mich zählt nur Düsseldorf.“ msä

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