Am Sonntag geht’s zum Auswärtsspiel

FSV Frankfurt: Seit fünf Jahren in Berlin sieglos

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Alex Huber, hier im Spiel gegen Braunschweig, sollte gegen Union wieder fit sein.

Frankfurt – Gegen Union Berlin hat der FSV eine fürchterliche Auswärtsbilanz. In den vergangenen fünf Jahren gab’s nur Niederlagen und eine Tordifferenz von 0:10 Toren. An der Alten Försterei scheint das Tor für die Frankfurter zugenagelt zu sein.

Torhüter Patric Klandt, der als einziger aus dem aktuellen Kader bei allen Spielen dabei war, erinnert sich: „Wir haben da noch nie was gerissen. Immer ist etwas schief gelaufen.“ Die tolle Auswärtsserie in dieser Saison lässt ihn aber hoffen: „Wir sind auswärts sehr stark, deshalb werden wir diesmal gewinnen.“

Vor allem für Geschäftsführer Clemens Krüger (feierte am Mittwoch seinen 44. Geburtstag) wäre ein Sieg bei Union das tollste Geburtstagsgeschenk. Er ist gebürtiger Berliner und hat seine Mannschaft in der Heimat noch nie gewinnen sehen. Auch gegen Hertha BSC gab’s nur Pleiten. „Wir werden auf jeden Fall in diesem Jahr mindestens einen Punkt mitbringen“, sagt er optimistisch.

Sportchef Uwe Stöver meint: „Wir werden diesmal auf jeden Fall ein Tor schießen. Zu was es dann reicht, werden wir sehen.“

Trainer Benno Möhlmann kann aus dem Vollen schöpfen und wird wohl die Mannschaft bringen, die zuletzt auswärts so stark war. Auch Rechtsverteidiger Alex Huber, der in München einen Schlag aufs Sprunggelenk bekam, hat wieder trainiert. Sollte er doch ausfallen, würde ihn, wie schon in München, Youngster Markus Ballmert (gerade 21 geworden) ersetzen. Der Junge zeigte beim 2:0 bei 1860 eine gute Leistung.

Übrigens: Sollte dem FSV am Sonntag ab 13.30 Uhr endlich mal ein Tor bei Union gelingen, wäre es das 700. in der Zweitligageschichte der Frankfurter.

msä

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