Gegen Leverkusen aufholen

FFC Frankfurt: Selbstvertrauen bei Bayer holen

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Der 1. FFC Frankfurt beim letzten Spiel gegen Bayern München.

Frankfurt – Da ist beim 1. FFC Frankfurt wohl Wiedergutmachung angesagt. Nach der üblen 1:5-Schlappe gegen Wolfsburg soll es am morgigen Sonntag in Leverkusen wieder besser werden. Das war schon ein richtiges Debakel gegen Meisterfavorit Wolfsburg. Von Manfred Schäfer

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Aber vielleicht auch eine Lehre für die neuformierte Frankfurter Mannschaft. Da kommt Leverkusen gerade recht. Denkt auch Trainer Matt Ross: „Wir haben die 1:5-Niederlage gegen Wolfsburg, die ein ebenso schmerzhafter wie wichtiger Realitäts-Check war, analysiert und werden am Sonntag alles daran setzen, uns und unseren Fans wieder ein Erfolgserlebnis zu bescheren. Es kommt darauf an, gerade aus Misserfolgen die richtigen Schlüsse für die Zukunft zu ziehen und zu erkennen, woran genau wir arbeiten müssen.“ Und das soll schon gegen Leverkusen Früchte tragen. 

Aber Ross warnt auch vor den abstiegsgefährdeten Bayer-Mädels: „Ein Selbstläufer wird dieses Auswärtsspiel allerdings nicht. Die Bayer-Elf wird sicherlich mit Entschlossenheit und einem großen Kämpferherz agieren, schließlich geht es für das Team um den Verbleib in der Bundesliga.“ Gut für den FFC: Bundesliga-Torschützenkönigin Mandy Islacker (schon 17 Tore) hat ihre Knöchelverletzung auskuriert und ist wieder dabei. Ross ist froh: „Die Rückkehr von Mandy Islacker wird besonders unserer Offensive einen Schub verleihen und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir unsere erfolgreiche Auswärtsserie am Rhein fortsetzen werden.“

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Die Spielerinnen vom 1. FFC Frankfurt gewinnen in Berlin die Frauenfußball-Königsklasse. Foto: Kay Nietfeld
Die Spielerinnen vom 1. FFC Frankfurt gewinnen in Berlin die Frauenfußball-Königsklasse. Foto: Kay Nietfeld © Kay Nietfeld
Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt vor dem Spiel Bundestrainerin Silvia Neid. Foto: Kay Nietfeld
Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt vor dem Spiel Bundestrainerin Silvia Neid. Foto: Kay Nietfeld © Kay Nietfeld
Die Frankfurterin Celia Sasic (M.) lässt sich nach ihrem Treffer zum 1:0 feiern. Foto: Lukas Schulze
Die Frankfurterin Celia Sasic (M.) lässt sich nach ihrem Treffer zum 1:0 feiern. Foto: Lukas Schulze © Lukas Schulze
Marie-Laure Delie (3.v.l.) trifft für PSG zum 1:1. Foto: Kay Nietfeld
Marie-Laure Delie (3.v.l.) trifft für PSG zum 1:1. Foto: Kay Nietfeld © Kay Nietfeld
Mandy Islacker (r) erzielt das Tor entscheidende Tor. Foto: Kay Nietfeld
Mandy Islacker (r) erzielt das Tor entscheidende Tor. Foto: Kay Nietfeld © Kay Nietfeld
Nach ihrem späten Tor wird Islacker (r) von ihren Mitspielerinnen gefeiert. Foto: Kay Nietfeld
Nach ihrem späten Tor wird Islacker (r) von ihren Mitspielerinnen gefeiert. Foto: Kay Nietfeld © Kay Nietfeld

Manager Siggi Dietrich verlangt einen Sieg von seinem Team: „Wir wollen in Leverkusen deutlich machen, warum wir 22 Punkte vor unserem Gegner liegen, und möglichst auch nach dem Abpfiff im Ulrich-Haberland-Stadion ohne Auswärtsgegentor im Jahr 2017 unsere Tabellen-Orientierung bestätigen.“ Vor allem heißt es auch, sich Selbstvertrauen zu holen für das nächste Hammer-Heimspiel am nächsten Sonntag gegen Bayern München.

Der letzte Stand beim FFC Frankfurt: FFC will Wiedergutmachung leisten.

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Nilla Fischer (l) erzielt für den VfL Wolfsburg den Treffer zum 1:0. Freiburg-Keeperin Laura Benkarth kann nicht halten. Foto: Uli Deck
Nilla Fischer (l) erzielt für den VfL Wolfsburg den Treffer zum 1:0. Freiburg-Keeperin Laura Benkarth kann nicht halten. Foto: Uli Deck © Uli Deck
Die Spielerinnen von Potsdam freuen sich über das 1:0 durch Asano Nagasato (M). Foto: Christoph Schmidt
Die Spielerinnen von Potsdam freuen sich über das 1:0 durch Asano Nagasato (M). Foto: Christoph Schmidt © Christoph Schmidt
Ein Graupelschauer geht über den Spielerinnen vom 1. FFC Frankfurt und Turbine Potsdam nieder. Foto: Christoph Schmidt
Ein Graupelschauer geht über den Spielerinnen vom 1. FFC Frankfurt und Turbine Potsdam nieder. Foto: Christoph Schmidt © Christoph Schmidt
Potsdams Genoveva Anonma (hinten) freut sich zusammen mit ihrer Team-Kollegin Fei Wang über den 2:1-Sieg gegen Frankfurt. Foto: Christoph Schmidt
Potsdams Genoveva Anonma (hinten) freut sich zusammen mit ihrer Team-Kollegin Fei Wang über den 2:1-Sieg gegen Frankfurt. Foto: Christoph Schmidt © Christoph Schmidt
Die Wolfsburgerinnen Alexandra Popp (l-r), Isabel Kerschowski und Torschützin Yuki Ogimi, bejubeln den Treffer zum 2:1. Foto: Uli Deck
Die Wolfsburgerinnen Alexandra Popp (l-r), Isabel Kerschowski und Torschützin Yuki Ogimi, bejubeln den Treffer zum 2:1. Foto: Uli Deck © Uli Deck
Freiburger Spielerinnen liegen nach der 2:4-Niederlage auf dem Platz. Foto: Uli Deck
Freiburger Spielerinnen liegen nach der 2:4-Niederlage auf dem Platz. Foto: Uli Deck © Uli Deck

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