Vier der fünf neuen Spieler schon im Training

FSV Frankfurt bastelt an neuer Mannschaft

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Matthew Leckie, hier noch im Trikot des FSV, macht derzeit eine gute Figur bei der WM. Auf seinen bisherigen Trainer Benno Möhlmann hat er nicht gehört.

Frankfurt – Während in Brasilien der Ball rollt, geht’s auch bei uns wieder los. Seit Donnerstag bereitet sich der FSV Frankfurt   auf die neue Zweitliga-Saison vor. Von Manfred Schäfer 

250 Kiebitze wollten am Bornheimer Hang den neuen FSV beim Auftakt sehen. Bei strahlendem Sonnenschein ließ es Trainer Benno Möhlmann (59) noch langsam angehen, meinte aber auch gleich: „In den nächsten zehn Tagen werden wir richtig Gas geben.“ Vier der fünf Neuen waren schon dabei. Nur Stürmer Amine Aoudia (27) stand am Spielfeldrand und schaute nur zu. Der algerische Nationalstürmer leidet noch unter den Nachwirkungen eines Kreuzbandrisses und ist noch mitten in der Reha. Dabei war aber der holländische Abwehrspieler Tom Beugelsdijk (23), der vom Erstligisten den Haag nach Frankfurt gewechselt war. Der Zweimeter-Riese hatte in seiner Heimat den Spitznamen „Kannibale“. Dem wird er sicher alle Ehre machen. Es war schon im ersten Training zu sehen, dass er richtig hinlangen kann. Möhlmann: „So einen Abwehrspieler habe ich mir gewünscht. Er ist robust, sehr kopfballstark, kann aber auch was für den Spielaufbau tun.“ Dabei auch Abwehrspieler Alex Bittroff (25), der aus Cottbus kam, sowie die Offensivspieler Mario Engels (20) vom 1. FC Köln und der maltesische Nationalspieler Andre Schembri (28). Zum Auftakt fehlten neben dem Algerier noch Odise Roshi (Adduktorenriss), Chunly Pagenburg (Rückenprobleme), Joan Oumari (Grippe), sowie Eddy Kapllani, der nach seinen Länderspielen mit Albanien noch bis zum 30. Juni Urlaub hat. Und einer war im Gespräch, der gar nicht mehr da ist, aber den FSV derzeit noch toll bei der WM in Australien vertritt: Mathew Leckie (23) wechselt zur neuen Saison nach Ingolstadt, repräsentiert aber den FSV bei der WM. Der Australier überzeugte bisher und Möhlmann sagt: „Er hat bisher sehr gut gespielt. Er hätte mal auf mich hören sollen und nicht vor der WM schon woanders unterschreiben sollen. Mathew hat das Zeug in Deutschland in der ersten Liga zu spielen.“

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