Frankfurter müssen siegen

FSV: Das Abstiegsgespenst ist wieder da

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Fehlt heute seinen FSV-Kollegen: Marc Kruska (Mitte), hier gegen Fortuna Düsseldorfs Erwin Hoffer (links) und Tugrul Erat.

Frankfurt – Das Abstiegsgespenst geistert wieder durch das Frankfurter Volksbank Stadion. Nach drei Pleiten in Folge steht der FSV Frankfurt wieder mit dem Rücken zur Wand. Da muss am heutigen Sonntag (13. 30 Uhr) gegen Sandhausen mal wieder ein Sieg her. Von Manfred Schäfer

34 Punkte hatte der FSV Frankfurt nach 26 Spielen auf dem Konto. Der Abstieg schien kein Thema mehr. Aber dann gab’s drei dumme Pleiten in Aue (1:2), gegen Paderborn (1:3) und in Aalen (1:2). Plötzlich muss man doch wieder um den Klassenerhalt bangen. Trainer Benno Möhlmann: „In der Winterpause waren wir noch punktgleich mit einem Abstiegsplatz. Jetzt haben wir immer noch sechs Punkte Vorsprung. “ Er gibt zu: „So langsam müssen wir wieder in die Spur kommen. “ Am besten schon heute gegen die Überraschungsmannschaft SV Sandhausen. Die stehen inzwischen jenseits von Gut und Böse. Und Trainer Alois Schwartz denkt sogar schon mal an Rotation: „Das hat nichts mit Wettbewerbsverzerrung zu tun. Alle Spieler im Kader sind zweitligatauglich."

Neuzugang Marc Kruska hat sich an der Hüfte verletzt

Das sollte natürlich auch beim FSV der Fall sein. Die Bornheimer müssen auf Winter-Neuzugang Marc Kruska verzichten. Der Mittelfeldspieler hat sich in Aalen eine Hüftprellung zugezogen. Sportchef Uwe Stöver: „Er wird zu 99,9 Prozent nicht spielen können.“ Bangen muss man auch um Abwehrspieler Joan Oumari, der in dieser Woche das Training mit einer Leistenzerrung abbrechen musste. Stöver: „Bei ihm habe ich noch Hoffnung.“ Sollte er ausfallen, könnte es sein, dass Tim Heubach nach fast einem Jahr Verletzungspause wieder in der Startelf steht.

"Wir wollen mit aller Macht gewinnen"

Geschäftsführer Clemens Krüger lässt nichts unversucht, dass die Mannschaft unterstützt wird: „Wir haben 3500 Freikarten an Bornheimer Schulen, Vereine und Firmen verteilt.“ Der Boss weiß, dass die Nerven im Verein angespannt sind: „Nach drei Pleiten müssen wir den Bock umstoßen. Wir wollen mit aller Macht gewinnen.“ Mit dann 37 Punkten wäre das Thema Abstieg wohl erledigt.

Übrigens: Mit 34 Punkten nach 29 Spieltagen sind die Offenbacher Kickers in der Saison 2007/2008 am Ende abgestiegen.

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