Niederlage gegen Paderborn

FSV Frankfurt legt mit Falko Götz Fehlstart hin

+
Fanol Perdedaj (rechts) steigt gegen Süleyman Koc zum Kopfball hoch.

Frankfurt – Unter der neuen Leitung von Trainer Falko Götzverlor der FSV Frankfurt gegen den bisherigen Vorletzten Paderborn 0:2 und rutscht immer mehr in den Abstiegsstrudel. Von Manfred Schäfer

Götz hatte die Mannschaft auf vier Positionen umgestellt: Denis Epstein, Lukas Gugganig, Manuel Konrad und Besar Halimi kamen neu rein. Aber die Bornheimer spielten noch schlechter als zuletzt. Es wurden vor allem in der ersten Hälfte nur lange Bälle gespielt, es gab keinen Kombinationsfußball mehr, wie noch unter dem bisherigen Trainer Tomas Oral. Vor allem die Leihspieler, wie Zsolt Kalmar, Besar Halimi oder Yann Rolim spielten unterirdisch. Solche Spieler haben im Abstiegskampf nichts verloren.

Götz redet das Spiel schön

Trotzdem redet Götz das Spiel seiner Mannschaft schön: „Was heute nicht stimmt, ist das Ergebnis und dass wir hier ohne Punkte rausgehen. Wir waren in allen statistischen Belangen besser. In der ersten Hälfte hatten wir eine Situation, in der es Elfmeter hätte geben können. Nach der Halbzeit hatten wir durch Halimi eine riesige Chance, in Führung zu gehen. Und machen das Tor nicht. Und da liegt im Endeffekt der Hase im Pfeffer. Wir haben die Chancen, können uns selbst etwas erarbeiten und geben relativ einfach das erste Gegentor weg.“

Clemens bleibt optimistisch

Natürlich hätte man in der ersten Hälfte einen Elfmeter kriegen können und Halimi hätte kurz nach der Pause das 1:0 erzielen müssen. Aber das war’s auch schon. Erst in der Schlussphase, als Eddi Kapllani und Mario Engels kamen, wurden noch Chancen erspielt. Trotzdem bleibt FSV-Boss Clemens optimistisch: „Trotz allem muss der Kopf immer noch oben bleiben. Die Mannschaft ist jetzt in der Pflicht.“

Keine Neuigkeiten und Gewinnspiele mehr verpassen? Dann einfach EXTRA TIPP-Fan auf Facebook werden!

Kommentare