Mannschaft arbeitet am Abschluss

FSV Frankfurt in Kaiserslautern mit einigen Umstellungen

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FSV-Angreifer Dani Schahin steht beim Auswärtsspiel in Kaiserslautern vor einem Comeback in der FSV-Elf.

Frankfurt – Ende der Länderspielpause mit allen ihren tragischen Ereignissen. Auch für den FSV Frankfurt geht’s in der Zweiten Liga weiter. Am Sonntag (13.30 Uhr) müssen die Bornheimer beim 1. FC Kaiserslautern ran.

Trainer Tomas Oral legte in der Pause viel Wert auf Torschusstraining. Zuletzt hatten seine Angreifer Ladehemmung, wie beim 0:1 gegen Sandhausen. „Wir haben in der Pause viel für die Offensive gemacht. Zuletzt sind wir für unseren großen läuferischen Aufwand nicht belohnt worden. Ich hoffe, dass wird jetzt wieder besser“, sagt der Trainer. Immerhin kann er weiter aus dem Vollen schöpfen. In Kaiserslautern fehlen nur der Langzeitverletzte Heinrich Schmidtgal (Knieoperation wegen Knorpelschaden) und der gesperrte Joan Oumari (fünfte Gelbe Karte). Oral freut sich über so viel Konkurrenz im Team: „Ich muss da auch mal ein Kompliment an unsere medizinische Abteilung machen. Wir haben seit Saisonbeginn kaum Verletzte.“ In Kaiserslautern wird Oral wohl etwas defensiver, als zuletzt gegen Sandhausen agieren lassen. Fanol Perdedaj wird wohl wieder von der rechten Außenverteidigerposition ins defensive Mittelfeld rücken. Rechts hinten wird Alex Huber zurückkehren.

Lukas Gugganig offensiv

Den Platz des gesperrten Joan Oumari nimmt wieder der österreichische U21-Nationalspieler Lukas Gugganig einnehmen. In der Offensive könnte Besar Halimi Opfer der defensiveren Taktik werden. Der kleine Dribbler überzeugte zuletzt mehr, wenn er eingewechselt wurde. In der Startelf gegen Sandhausen ging er mit unter. Im Sturm könnte es zum Comeback von Dani Schahin kommen. Oral hofft in den fünf Spielen bis zur Winterpause den Grundstein zum Klassenerhalt legen zu können: „Wir haben jetzt einige schwere Spiele vor uns. Ich hoffe, dass wir bis Weihnachten noch so sechs bis sieben Punkte holen.“ Mit dann 24 oder 25 Punkten könnte man ziemlich beruhigt Weihnachten feiern.

Inzwischen ist auch das Trainingslager des FSV Frankfurt für die Winterpause perfekt. Die Mannschaft fliegt vom 18. bis 28. Januar nach Side (Türkei).

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