Bornheimer ziehen positive Bilanz

FSV Frankfurt gelingt die drittbeste Zweitliga-Vorrunde

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Bochums Janik Haberer (links) kann den Frankfurter Shawn Maurice Barry nicht stoppen. Die Partie konnten die Bornheimer 3:2 für sich entscheiden.

Frankfurt - Ein Jahr wie eine Achterbahn. Beim FSV Frankfurt ging es in den letzten zwölf Monaten sehr viel auf und ab. Am Ende kann man das Jahr aber als gelungen bezeichnen. Der FSV spielt immer noch in der Zweiten Liga, jetzt schon in der achten Saison. Von Manfred Schäfer

Das Jahr fing so richtig gut an. Auch wenn das Hotel im spanischen Trainingslager nicht toll war, die Trainingsbedingungen waren überragend. Prompt gewann der FSV die ersten drei Spiele des Jahres und das gegen Gegner, die eigentlich übermächtig waren. Los ging’s mit einem 2:1 gegen den 1.FC Nürnberg. Es folgten ein 1:0 in Leipzig und ein 2:0 gegen Kaiserslautern. Mit 30 Punkten war schon nach 22 Spieltagen fast alles klar mit dem Klassenerhalt. Unglaublich was dann geschah. Erst folgten noch vier Unentschieden. Mit 34 Punkten war der Klassenerhalt nach 26 Spieltagen praktisch schon eingetütet. Doch bis zum 33. Spieltag gab’s nur noch zwei Unentschieden, sonst nur Pleiten. Nach dem 1:3 am 33. Spieltag gegen Union Berlin war der FSV bis auf den Relegationsplatz abgerutscht. Zeit zu handeln. Trainer Benno Möhlmann wurde gefeuert. Sportchef Uwe Stöver ging gleich mit. Tomas Oral kam als Nothelfer für das letzte Spiel in Düsseldorf. Als Motivationshilfe ließ der die Mannschaft durch eine Waschstraße laufen.

Oral: "Wir haben eine ordentliche Vorrunde gespielt"

Es nutzte was. Durch ein 3:2 in Düsseldorf schaffte der FSV den Klassenerhalt. Das Tal war durchschritten. Oral bekam einen Einjahres-Vertrag und übernahm den Neuaufbau. Im Sommer kamen 18 Neue. Nach einem sehr guten Trainingslager in Österreich begann man zwar etwas stotternd. Aber die Mannschaft spielte sich schneller ein, als gedacht. Mit einem 2:0 bei 1860 München schloss der FSV die drittbeste Zweitliga-Vorrunde der Vereinsgeschichte mit 22 Punkten ab. Leider ging der Rückrundenstart mit den beiden Pleiten in Leipzig (1:3) und gegen Bielefeld (1:2) in die Hose. Trotzdem ist Trainer Oral zufrieden: „Wir haben eine ordentlich Vorrunde gespielt. Natürlich hätten wir gerne ein paar Punkte mehr gehabt. Jetzt ist die Mannschaft erst mal in der wohl verdienten Winterpause.“ Am 4. Januar beginnt die Vorbereitung auf den Rest der Saison. Vom 18. bis 28. Januar geht’s ins türkische Side ins Trainingslager.

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